• Home
  • /
  • Meldungen
  • /
  • Zur Lohnsteuer für Mahlzeiten der Arbeitnehmer

14.12.2015

Arbeitsrecht, Meldung

Zur Lohnsteuer für Mahlzeiten der Arbeitnehmer

Beitrag mit Bild

Der Wert für Mahlzeiten ab 2016 beträgt für ein Mittag- oder Abendessen 3,10 Euro, für ein Frühstück 1,67 Euro.

Das Bundesfinanzministerium hat sich in einem aktuellen Schreiben mit der lohnsteuerlichen Behandlung von unentgeltlichen oder verbilligten Mahlzeiten der Arbeitnehmer ab Kalenderjahr 2016 befasst.

Mahlzeiten, die arbeitstäglich unentgeltlich oder verbilligt an die Arbeitnehmer abgegeben werden, sind mit dem anteiligen amtlichen Sachbezugswert nach der Verordnung über die sozialversicherungsrechtliche Beurteilung von Zuwendungen des Arbeitgebers als Arbeitsentgelt (Sozialversicherungsentgeltverordnung – SvEV) zu bewerten. Dies gilt ab 1. Januar 2014 gemäß § 8 Absatz 2 Satz 8 EStG auch für Mahlzeiten, die dem Arbeitnehmer während einer beruflich veranlassten Auswärtstätigkeit oder im Rahmen einer doppelten Haushaltsführung vom Arbeitgeber oder auf dessen Veranlassung von einem Dritten zur Verfügung gestellt werden, wenn der Preis der Mahlzeit 60 Euro nicht übersteigt.

Sachbezugswerte ab 2016

Die Sachbezugswerte ab Kalenderjahr 2016 sind – teilweise – durch die Achte Verordnung zur Änderung der Sozialversicherungsentgeltverordnung vom 18. November 2015 (BGBl. I Seite 2075) festgesetzt worden. Demzufolge beträgt der Wert für Mahlzeiten, die ab Kalenderjahr 2016 gewährt werden,

  1. a) für ein Mittag- oder Abendessen 3,10 Euro,
  2. b) für ein Frühstück 1,67 Euro.

Im Übrigen wird auf R 8.1 Absatz 7 und 8 LStR 2015 sowie auf das BMF-Schreiben zur Reform des steuerlichen Reisekostenrechts vom 24. Oktober 2014 (BStBl I Seite 1412) hingewiesen.

(BMF-Schreiben IV C 5 – S-2334 / 15 / 10002 vom 09.12.2015 / Viola C. Didier)


Weitere Meldungen


Meldung

©momius/fotolia.com


18.07.2024

E-Rechnung: DStV kritisiert BMF-Entwurf

Das BMF will die Digitalisierung des Geschäftsverkehrs vorantreiben. Dennoch enthält das Entwurfsschreiben zur E-Rechnung Aussagen, die zu Unsicherheiten führen.

weiterlesen
E-Rechnung: DStV kritisiert BMF-Entwurf

Meldung

©Stockfotos-MG/fotolia.com


18.07.2024

Geerbtes und geschenktes Vermögen auf neuem Höchstwert

Das steuerlich berücksichtigte geerbte und geschenkte Vermögen stieg im Vorjahresvergleich um 19,8 % auf einen neuen Höchstwert, wie das Statistische Bundesamt mitteilt.

weiterlesen
Geerbtes und geschenktes Vermögen auf neuem Höchstwert

Steuerboard

Peter Peschke / Raphael Baumgartner


17.07.2024

BFH bestätigt erneut: Carried Interest ist Teil einer steuerlich anzuerkennenden Gewinnverteilungsabrede

Der BFH hat in einem druckfrischen Urteil vom 16.04.2024 (VIII R 3/21) erneut bestätigt, dass kapital-disproportionale Gewinnverteilungsabreden bei Personengesellschaften steuerlich anzuerkennen sind, und führt somit seine Rechtsprechung konsequent fort.

weiterlesen
BFH bestätigt erneut: Carried Interest ist Teil einer steuerlich anzuerkennenden Gewinnverteilungsabrede

Haben wir Ihr Interesse für DER BETRIEB geweckt?

Sichern Sie sich das DER BETRIEB Gratis Paket: 4 Hefte + Datenbank