• Home
  • /
  • Meldungen
  • /
  • WPK zum Regierungsentwurf des Abschlussprüferaufsichtsreformgesetzes (APAReG)

09.09.2015

Betriebswirtschaft, Meldung

WPK zum Regierungsentwurf des Abschlussprüferaufsichtsreformgesetzes (APAReG)

Beitrag mit Bild

Der Betrieb

Die Umsetzung der EU-Reform der Abschlussprüfung in Deutschland wird für den Berufsstand der Wirtschaftsprüfer und vereidigten Buchprüfer zu tiefgreifenden Veränderungen führen. Die Wirtschftsprüferkammer (WPK) hat nun gegenüber dem Deutschen Bundestag zum Regierungsentwurf des APAReG Stellung genommen.

Die WPK hat bereits den etwa vier Jahre andauernden Gesetzgebungsprozess auf europäischer Ebene intensiv begleitet. Im Rahmen der Umsetzung der EU-Vorgaben hat die WPK sich bereits mehrmals im Vorfeld des Referentenentwurfs des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) eines APAReG als auch zum Referentenentwurf zu Wort gemeldet.

WPK fordert Abschlussprüferaufsichtskommission

In ihrer Stellungnahme vom 08.09.2015 sieht die WPK in zahlreichen Punkten dringenden Änderungsbedarf. Die EU-Vorgaben verlangen beispielsweise, Teile der Berufsaufsicht über Abschlussprüfer und Abschlussprü-fungsgesellschaften einer berufsstandsunabhängigen Behörde zuzuweisen. Hierzu sieht der Gesetzentwurf die Einrichtung einer Abschlussprüferaufsichtsstelle vor. Unverständlich sei laut WPK jedoch, wieso diese Abschlussprüferaufsichtsstelle beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle eingerichtet werden soll. Die WPK spricht sich dafür aus, die Aufgaben der öffentlichen Aufsicht in einer eigenständigen Behörde oder einer mit öffentlichen Aufgaben beliehenen Stelle zu organisieren. Im Ergebnis wäre dies eine behördenrechtlich weiterentwickelte Abschlussprüferaufsichtskommission (APAK).

(WPK / Viola C. Didier)


Weitere Meldungen


Meldung

pitinan/123.rf.com


27.07.2026

Jedes zweite Startup setzt selbstständige KI-Agenten ein

Alle Startups nutzen KI, wobei viele bereits eigene Anwendungen, angepasste Modelle und selbstständig arbeitende KI-Agenten einsetzen.

weiterlesen
Jedes zweite Startup setzt selbstständige KI-Agenten ein

Meldung

©Thomas Reimer/fotolia.com


27.07.2026

CSDDD: DAV fordert Schutz des Anwaltsgeheimnisses

Der DAV verlangt bei der Umsetzung der CSDDD eigenständige Regelungen, die Anwaltsgeheimnis, Mandatsfreiheit und den Zugang zum Recht wirksam schützen.

weiterlesen
CSDDD: DAV fordert Schutz des Anwaltsgeheimnisses

Steuerboard

Sebastian Löcherbach


24.07.2026

Gebührenerhebung bei der verbindlichen Auskunft: Sachverhaltsbegriff, Mehrheit von Antragstellern und Verjährungsfrage

Die Gebühren für eine verbindliche Auskunft bemessen sich nach dem Gegenstandswert und können bei Nachfolge- und Umstrukturierungssachverhalten erhebliche Größenordnungen erreichen.

weiterlesen
Gebührenerhebung bei der verbindlichen Auskunft: Sachverhaltsbegriff, Mehrheit von Antragstellern und Verjährungsfrage
DER BETRIEB

Haben wir Ihr Interesse für DER BETRIEB geweckt?

Sichern Sie sich das DER BETRIEB Bundle 
Zeitschrift + Datenbank für Betriebswirtschaft, Steuerrecht, Wirtschaftsrecht, Arbeitsrecht