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06.07.2016

Betriebswirtschaft, Meldung

Wirtschaftsprüfung: Welche Rolle spielt die Geschäftsstrategie des Mandanten?

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Es wurde bereits empirisch bestätigt, dass die Prüfungsanstrengung durch allgemeine Mandatsmerkmale wie Größe, Komplexität oder den Verschuldungsgrad beeinflusst wird. Es liegt nahe, dass diese Indikatoren z.T. von der Geschäftsstrategie beeinflusst werden.

Die Effizienz der Wirtschaftsprüfung unterliegt dem Einfluss diverser Faktoren. Bisher kaum Betrachtung fand die Wirkung der Geschäftsstrategie des Mandanten auf die Prüfungsanstrengung.

Die Wirtschaftsprüfung ist ein Arbeitsfeld, das in den vergangenen Jahrzehnten stetig wandelnden wirtschaftlichen und regulativen Anforderungen unterworfen war. Neben zunehmender Nutzung analytischer, IT-basierter Prüfungshandlungen dominiert seit nahezu 25 Jahren der risikoorientierte Prüfungsansatz. Demnach orientieren sich Abschlussprüfer bei der Planung der notwendigen Prüfungsanstrengung am Risikoniveau. Dieses beinhaltet verschiedenste umwelt- und unternehmensspezifische Einflussfaktoren, wodurch es potenziell auch die Geschäftsstrategie des zu prüfenden Unternehmens widerspiegelt.

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Sowohl regulatorische Anforderungen im Rahmen des risikoorientierten Prüfungsansatzes als auch empirische Erkenntnisse weisen darauf hin, dass auch die strategische Ausrichtung des Mandanten die Planung und Durchführung einer Prüfung beeinflusst. In dem Fachbeitrag „Geschäftsstrategie des Mandanten und Prüfungsanstrengung“ von Prof. Dr. Thomas Loy und Sven Hartlieb, M.Sc. wird der aktuelle Stand der Forschung zum potenziellen Einfluss der Geschäftsstrategie des Klienten auf die Anstrengung von Prüfungsunternehmen dargestellt. Zudem wird eine mögliche Relation zwischen Geschäftsstrategie und Prüfungsanstrengung präsentiert. Sie finden den Beitrag in DER BETRIEB vom 24.06.2016, Heft 25, Seite 1449 – 1454 sowie online unter DB1191847.


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