13.07.2020

Arbeitsrecht, Meldung

Weniger Dienstreisen nach Corona

Beitrag mit Bild

©Ekaterina Pokrovsky/fotolia.com

Unternehmen planen auch nach Corona weniger Dienstreisen. 57 % der deutschen Unternehmen halten es für wahrscheinlich, dass sie ihre Geschäftsreisen dauerhaft einschränken als Folge der Corona-Krise. Das geht aus der Konjunkturumfrage des ifo Instituts hervor.

Die Industrie rechnet mit 64 % weniger Dienstreisen, gefolgt von den Dienstleistern mit 60 %. „Die Folgen der Corona-Krise werden manche Branchen noch sehr lange begleiten, beispielsweise Fluggesellschaften, Bahnen, Hotels und Restaurants“, erklärt ifo-Forscher Stefan Sauer. Weniger betroffen sind der Handel mit 39 % und der Bau mit 29 %.

Wer reduziert Dienstreisen am meisten?

In der Industrie besonders wenig reisen wollen in Zukunft die Pharmabranche mit 80 %, die Hersteller von Computern mit 77 %, die Hersteller von Glas und Keramik mit 72 % sowie die Chemie mit 71 % und die Getränkehersteller mit 71 %. Außerdem wollen weniger reisen vor allem IT-Dienstleister und Unternehmensberater mit jeweils 80 % sowie Firmen aus Forschung und Entwicklung zu 74 %, aus Werbung und Marktforschung zu 72 %.

Im Handel ist vor allem der Großhandel betroffen, wo 46 % der Unternehmen weniger Dienstreisen vornehmen wollen. Im Einzelhandel sind es 31 %.

(ifo Institut, PM vom 23.06.2020/ Viola C. Didier, RES JURA Redaktionsbüro)

Unsere Empfehlung für tiefergehende Recherchen zum Thema Arbeitsrecht:
Owlit-Modul „Stotax Personal (Stollfuß Medien)“


Weitere Meldungen


Meldung

©stadtratte /fotolia.com


20.05.2026

FG Niedersachsen: Vorweggenommener Zugewinn zählt als Anschaffung

Auch ein vorweggenommener Zugewinnausgleich kann beim Grundstücksverkauf Spekulationssteuer auslösen, entschied das FG Niedersachsen.

weiterlesen
FG Niedersachsen: Vorweggenommener Zugewinn zählt als Anschaffung

Meldung

Grundsteuer


20.05.2026

BFH bestätigt Grundsteuer-Modell in Baden-Württemberg

Der BFH entschied, dass Baden-Württemberg die Grundsteuer ab 2025 verfassungsgemäß nach dem Bodenwertmodell berechnen darf.

weiterlesen
BFH bestätigt Grundsteuer-Modell in Baden-Württemberg

Steuerboard

Nicole Wolf-Thomann


20.05.2026

Verlustverrechnungsbeschränkung für Aktienveräußerungsverluste

Mit Beschluss vom 17.11.2020 (VIII R 11/18) hat der BFH dem BVerfG die Frage vorgelegt, ob die Verlustverrechnungsbeschränkung für Aktienveräußerungsverluste nach § 20 Abs. 6 Satz 5 EStG a.F. (heute § 20 Abs. 6 Satz 4 EStG) mit dem allgemeinen Gleichheitssatz des Art. 3 Abs. 1 GG vereinbar ist.

weiterlesen
Verlustverrechnungsbeschränkung für Aktienveräußerungsverluste
DER BETRIEB

Haben wir Ihr Interesse für DER BETRIEB geweckt?

Sichern Sie sich das DER BETRIEB Bundle 
Zeitschrift + Datenbank für Betriebswirtschaft, Steuerrecht, Wirtschaftsrecht, Arbeitsrecht