• Home
  • /
  • Meldungen
  • /
  • Vorjahresvergleich: Arbeitskosten um 2,4 Prozent höher

11.12.2015

Arbeitsrecht, Meldung

Vorjahresvergleich: Arbeitskosten um 2,4 Prozent höher

Beitrag mit Bild

Die Arbeitskosten im 3. Quartal 2015 lagen um 2,4 % höher als im 3. Quartal 2014.

In Deutschland sind die Arbeitskosten je geleistete Arbeitsstunde im Zeitraum vom dritten Quartal 2014 bis zum dritten Quartal 2015 kalenderbereinigt um 2,4 Prozent gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, blieben die Arbeitskosten im Vergleich zum Vorquartal saison- und kalenderbereinigt konstant.

Die Arbeitskosten setzen sich aus den Bruttoverdiensten und den Lohnnebenkosten zusammen. Die Kosten für Bruttoverdienste erhöhten sich vom dritten Quartal 2014 bis zum dritten Quartal 2015 kalenderbereinigt um 2,3 Prozent, die Lohnnebenkosten stiegen um 2,5 Prozent.

EU-weiter Arbeitskostenanstieg um 1,9 Prozent.

Für das zweite Quartal 2015 liegen für alle 28 Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) Veränderungsraten der Arbeitskosten im Produzierenden Gewerbe und Dienstleistungsbereich vor. Nach diesen Ergebnissen verteuerte sich in Deutschland eine Stunde Arbeit im Vergleich zum zweiten Quartal 2014 kalenderbereinigt um 3,0 Prozent. In der gesamten EU lag der durchschnittliche Anstieg der Arbeitskosten in diesem Zeitraum bei 1,9 Prozent. Die höchsten Wachstumsraten innerhalb der EU wiesen Lettland (+7,9 Prozent), Rumänien (+7,7 Prozent) und Bulgarien (+6,8 Prozent) auf. In Griechenland (-2,9 Prozent), Zypern (-1,2 Prozent) und Italien (-0,4 Prozent) waren die Arbeitskosten rückläufig. In Frankreich fiel der Anstieg der Arbeitskosten mit +1,5 Prozent nur halb so groß aus wie in Deutschland. Mit einem Anstieg von 0,1 Prozent blieben die Arbeitskosten in Belgien nahezu gleich.

(Statistisches Bundesamt, PM vom 09.12.2015/ Viola C. Didier)


Weitere Meldungen


Steuerboard

Katrin Dorn


21.10.2026

Einkommensteuerreformgesetz 2027 (Update): Entlastung für Familien und Arbeitnehmer gepaart mit Gegenfinanzierung durch höhere Belastungen

Der Bundesrat hat am 16.10.2026 zum Entwurf eines Einkommensteuerreformgesetzes 2027 Stellung genommen, den die Bundesregierung am 02.09.2026 beschlossen hatte.

weiterlesen
Einkommensteuerreformgesetz 2027 (Update): Entlastung für Familien und Arbeitnehmer gepaart mit Gegenfinanzierung durch höhere Belastungen

Meldung

fabrikacrimea/123rf.com


21.10.2026

DRSC fordert einfachere Nachhaltigkeitsberichterstattung für Drittstaatenunternehmen

Das DRSC fordert einfachere Nachhaltigkeitsberichte für Drittstaatenunternehmen und einen stufenweisen Einstieg mit vier zentralen Berichtsstandards.

weiterlesen
DRSC fordert einfachere Nachhaltigkeitsberichterstattung für Drittstaatenunternehmen

Meldung

sdecoret/123rf.com


21.10.2026

Wer haftet, wenn KI einen Fehler macht?

Künstliche Intelligenz bietet Unternehmen große Chancen, birgt aber auch erhebliche finanzielle und rechtliche Risiken.

weiterlesen
Wer haftet, wenn KI einen Fehler macht?
DER BETRIEB

Haben wir Ihr Interesse für DER BETRIEB geweckt?

Sichern Sie sich das DER BETRIEB Bundle 
Zeitschrift + Datenbank für Betriebswirtschaft, Steuerrecht, Wirtschaftsrecht, Arbeitsrecht