• Home
  • /
  • Meldungen
  • /
  • Syndikusanwälte: So funktioniert die Antragstellung

02.06.2016

Meldung, Wirtschaftsrecht

Syndikusanwälte: So funktioniert die Antragstellung

Beitrag mit Bild

Welche Voraussetzungen sind für eine Zulassung als Syndikusrechtsanwalt zu erfüllen und wie kann die Erfüllung der gesetzlichen Kriterien durch aussagekräftige Antragsunterlagen belegt werden?

Zu Jahresbeginn ist das Gesetz zur Neuordnung des Rechts der Syndikusanwälte in Kraft getreten. Die BRAO definiert nun, welche Voraussetzungen Unternehmensjuristen erfüllen müssen, um zur Anwaltschaft zugelassen zu werden. Welche Kriterien muss der Antrag erfüllen, um den gesetzlichen Voraussetzungen zu entsprechen?

Das Gesetz zur Neuordnung des Rechts der Syndikusanwälte1 regelt die berufsrechtliche Stellung des Syndikusanwalts als Rechtsanwalt im Unternehmen. Die Syndikustätigkeit ist nunmehr Teil eines einheitlichen Berufsbilds des Rechtsanwalts. Damit hat das neue Gesetz erstmals einen klaren Rechtsrahmen für den Syndikusrechtsanwalt geschaffen.

Nicht jeder Jurist ist als Syndikusanwalt zuzulassen

Der Gesetzgeber stellt jedoch klar, dass „nicht jeder Jurist, der eine juristisch geprägte Tätigkeit ausübt, anwaltlich tätig ist und als Syndikusrechtsanwalt zuzulassen ist“. In den Genuss der Neuregelungen sollen nach der Intention des Gesetzgebers im Wesentlichen nur diejenigen gelangen, deren Stelle und Funktion die Deutsche Rentenversicherung Bund schon bislang unter Anwendung der früheren Vier-Kriterien-Theorie als „anwaltlich“ angesehen hätte. Entsprechend streng sind die Zulassungsvoraussetzungen ausgestaltet.

Große Herausforderung für Kammern

Die Prüfung der Zulassungsvoraussetzungen hat der Gesetzgeber den Rechtsanwaltskammern übertragen. Deren Zulassungsentscheidung ist bindend für den Rentenversicherungsträger. Die Übernahme dieser gänzlich neuen Aufgabe ist für die Kammern durchaus eine Herausforderung, gerade angesichts der beachtlichen Antragszahlen und der Dreimonatsfrist, binnen derer über Anträge zu entscheiden ist.

Mehr zum Thema

Dementsprechend werfen die Neuregelungen insbesondere in Bezug auf die Zulassungsvoraussetzungen vielfach Fragen auf – auch jenseits der eigentlichen Zulassungskriterien. Mit dem Thema beschäftigt sich daher RA Rolf G. Pohlmann, Vizepräsident der Rechtsanwaltskammer für den Oberlandesgerichtsbezirk München, der bundesweit größten Anwaltskammer in seinem Fachbeitrag „Die Zulassung zum Syndikusrechtsanwalt: Handlungsempfehlungen für die Antragstellung“. Sie finden den Beitrag in DER BETRIEB vom 03.06.2016, Heft 22, Seite 1299 – 1306 sowie online unter Dokumentennummer DB1204090


Weitere Meldungen


Meldung

© DOC RABE Media/fotolia.com


16.10.2026

Gewerbesteuer erreicht neuen Höchststand

Deutschlands Gemeinden erzielen 2025 erneut Rekordeinnahmen aus der Gewerbesteuer, während das Grundsteueraufkommen unverändert bleibt.

weiterlesen
Gewerbesteuer erreicht neuen Höchststand

Meldung

©momius/fotolia.com


16.10.2026

Altersteilzeit: Unternehmen sind kaum vorbereitet

Das mögliche Ende des Altersteilzeit-Blockmodells zwingt Unternehmen, rechtzeitig alternative Modelle für den Ruhestand zu prüfen.

weiterlesen
Altersteilzeit: Unternehmen sind kaum vorbereitet

Meldung

©stadtratte/fotolia.com


15.10.2026

Auch die Übertragung kleinerer Firmenanteile ist begünstigt

Entnahmen für Erbschaft- und Schenkungsteuer lösen auch bei Übertragung eines Teils eines Mitunternehmeranteils keine Nachversteuerung nach § 34a EStG aus.

weiterlesen
Auch die Übertragung kleinerer Firmenanteile ist begünstigt
DER BETRIEB

Haben wir Ihr Interesse für DER BETRIEB geweckt?

Sichern Sie sich das DER BETRIEB Bundle 
Zeitschrift + Datenbank für Betriebswirtschaft, Steuerrecht, Wirtschaftsrecht, Arbeitsrecht