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19.02.2025

Betriebswirtschaft, Meldung

Sustainable Finance-Beirat fordert Verbesserung der CSRD

Der Sustainable Finance-Beirat der Bundesregierung hat ein Positionspapier mit konkreten Empfehlungen zur Verbesserung der EU-Richtlinie zur Nachhaltigkeitsberichterstattung (CSRD) veröffentlicht. Ziel ist es, die Effizienz und Praxistauglichkeit zu erhöhen und Unternehmen bei der nachhaltigen Transformation zu unterstützen.

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adiruch/123rf.com

Unter dem Titel „Potenzial der CSRD entfalten – SFB-Empfehlungen für eine wirkungsvolle Regulierung“ veröffentlichte der Sustainable Finance-Beirat der Bundesregierung (SFB) ein Positionspapier mit konkreten Handlungsempfehlungen zur Verbesserung der EU Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD). Grundsätzlich begrüßt der SFB die CSRD-Regulierung, sieht jedoch in bestimmten Bereichen Optimierungspotenzial. Er empfiehlt unter anderem folgende Maßnahmen:

  • Reduzierung der geforderten Datenpunkte, insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen, mit einem Fokus auf aussagekräftige, quantitative Leistungsindikatoren,
  • sektorweite Wesentlichkeitsanalysen für mehr Einheitlichkeit und weniger Aufwand, sowie sektorspezifische Berichtspflichten bei tatsächlich festgestelltem Zusatznutzen einführen,
  • Einschränkung im Berichts-Scope bezüglich Konsolidierungskreis und Wertschöpfungsketten,
  • Bereitstellen von Templates für Transitionspläne beziehungsweise klare und einfache Vorgaben und
  • schnelle Verabschiedung des deutschen Umsetzungsgesetzes für Planungssicherheit.

Zum Hintergrund

Der SFB ist ein unabhängiges Gremium mit Mitgliedern aus Realwirtschaft, Finanzwirtschaft, Zivilgesellschaft und Wissenschaft, das der Bundesregierung bei der Weiterentwicklung und Umsetzung ihrer Sustainable Finance-Strategie beratend zur Seite steht.


WPK vom 14.02.2025 / RES JURA Redaktionsbüro (vcd)

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