• Home
  • /
  • Meldungen
  • /
  • Steuerliche Stolperfallen bei Bankkontoauszügen

19.08.2016

Meldung, Steuerrecht

Steuerliche Stolperfallen bei Bankkontoauszügen

Beitrag mit Bild

Die Einordnung und steuerliche Anerkennung von (elektronischen) Kontoauszügen und Kontoumsatzdaten ist von mehreren Faktoren abhängig.

Mehr denn je gibt es Unsicherheiten in Bezug auf die steuerliche Einordnung und Anerkennung von Bankkontoauszügen und Kontoumsatzdaten. Es stellt sich die Frage, welche steuerlichen Besonderheiten es bei der Einordnung und Anerkennung von (elektronischen) Bankkontoauszügen der Kontokorrentkonten gibt.

Nach Veröffentlichung der BMF-Schreiben vom 24.07.2014 und vom 14.11.2014 (GoBD) sind die vor Jahren geführten Diskussionen zur steuerlichen Anerkennung von (elektronischen) Kontoauszügen und Kontoumsatzdaten wieder ausgebrochen. Geschäfts- und Firmenkunden unterliegen nämlich verschiedenen, außersteuerlichen oder steuerlichen Aufzeichnungs- und Aufbewahrungspflichten, während Privatkunden nur in Ausnahmefällen Aufbewahrungspflichten erfüllen müssen.

Unsicherheiten wurden bislang nicht beseitigt

Aber auch die Begriffe „Electronic Banking“ oder „Online-Banking“ werden uneinheitlich verwendet. Der Leistungsumfang der Anwendungen unterscheidet sich. Zudem werden neben den herkömmlichen Kontoauszügen in Papierform Kontoinformationen zunehmend in digitaler Form ausgetauscht (z.B. elektronische Kontoauszüge im TIFF- oder PDF-Format oder Kontoumsatzdaten als Datensätze). Nicht zuletzt sind bei Geschäfts- und Firmenkunden bestehende Aufzeichnungs- und Aufbewahrungspflichten sowie Funktion und Form der Kontoauszüge und die Einhaltung der Ordnungsvorschriften (§§ 145-147 AO) zu berücksichtigen.

Leitfaden für die Praxis

Der Beitrag „Steuerliche Einordnung und Anerkennung von Bankkontoauszügen und Kontoumsatzdaten“ von Dipl.-Fw. Martin Henn und Dipl.-Fw. Dirk-Peter Kuballa setzt sich mit den unterschiedlichen Übermittlungsarten durch die Kreditinstitute, mit den verschiedenen Aufzeichnungs- und Aufbewahrungspflichten bei den Empfängern (Bankkunden) und mit den steuerrechtlichen Konsequenzen auseinander. Sie finden den Beitrag in DER BETRIEB vom 19.08.2016, Heft 33, Seite 1900 – 1906 sowie online unter DB1200659


Weitere Meldungen


Meldung

©Coloures-Pic/fotolia.com


13.05.2026

BAG stärkt Mitbestimmung: Auslands-Airlines können in Deutschland betriebsratsfähig sein

Auch ausländische Arbeitgeber können an deutschen Standorten der betrieblichen Mitbestimmung unterliegen, stellt das BAG klar.

weiterlesen
BAG stärkt Mitbestimmung: Auslands-Airlines können in Deutschland betriebsratsfähig sein

Steuerboard

Hanno Dassel / Michael Feldner


13.05.2026

Trusts im deutschen Steuerrecht

Trusts gehören im anglo-amerikanischen Rechtskreis zum üblichen Repertoire der Vermögensverwaltung und Nachfolgeplanung. Angesichts zunehmender globaler Mobilität gewinnt die rechtliche Beratung im Zusammenhang mit Trusts auch in Deutschland stetig an Bedeutung.

weiterlesen
Trusts im deutschen Steuerrecht

Meldung

©Andrey Popov/fotolia.com


13.05.2026

WPK bereitet Berufssatzung auf CSRD vor

Nachhaltigkeitsprüfungen sollen künftig berufsrechtlich weitgehend wie gesetzliche Abschlussprüfungen behandelt werden.

weiterlesen
WPK bereitet Berufssatzung auf CSRD vor
DER BETRIEB

Haben wir Ihr Interesse für DER BETRIEB geweckt?

Sichern Sie sich das DER BETRIEB Bundle 
Zeitschrift + Datenbank für Betriebswirtschaft, Steuerrecht, Wirtschaftsrecht, Arbeitsrecht