• Home
  • /
  • Meldungen
  • /
  • Steuererklärung in Papier – Verspätungszuschlag fällig

11.08.2016

Meldung, Steuerrecht

Steuererklärung in Papier – Verspätungszuschlag fällig

Beitrag mit Bild

Die Finanzverwaltung macht ernst und akzeptiert ab diesem Jahr keine Steuererklärungen mehr in Papierform.

Die Steuererklärung in Papierform bei Gewerbetreibenden und Selbstständigen ist passé. Wer sie dennoch nicht elektronisch beim Finanzamt einreicht, wird mit einem Verspätungszuschlag belastet, informiert die Finanzverwaltung Rheinland-Pfalz.

Ab diesem Jahr lehnt die Finanzverwaltung konsequent in Papierform abgegebene Steuererklärungen ab. Grund: Die gesetzliche Pflicht zur elektronischen Abgabe besteht für Gewerbetreibende, Privathaushalte mit Fotovoltaik-Anlagen oder Selbstständige mit Gewinneinkünften aus Nebenerwerb über 410 € bereits seit 2011.

Verspätungszuschlag bis zu 10 % der festgesetzten Steuer

Konkret bedeutet dies: Liegt kein Härtefall vor, so wird eine in Papierform eingereichte Erklärung als nicht abgegeben gewertet. Es muss mit Verspätungszuschlägen gerechnet werden. Der Verspätungszuschlag kann bis zu 10 % der festgesetzten Steuer betragen und wird nach Ablauf der Abgabefrist erhoben. Als Härtefall gilt, wer beispielsweise die erforderliche technische Ausstattung mit PC und Internetanschluss nur mit erheblichem finanziellen Aufwand anschaffen kann oder dessen Kenntnisse und persönlichen Fähigkeiten zum Umgang damit nicht oder nur eingeschränkt vorhanden sind.

(FinRlp vom 11.08.2016/ Viola C. Didier)


Weitere Meldungen


Steuerboard

Katrin Dorn


21.10.2026

Einkommensteuerreformgesetz 2027 (Update): Entlastung für Familien und Arbeitnehmer gepaart mit Gegenfinanzierung durch höhere Belastungen

Der Bundesrat hat am 16.10.2026 zum Entwurf eines Einkommensteuerreformgesetzes 2027 Stellung genommen, den die Bundesregierung am 02.09.2026 beschlossen hatte.

weiterlesen
Einkommensteuerreformgesetz 2027 (Update): Entlastung für Familien und Arbeitnehmer gepaart mit Gegenfinanzierung durch höhere Belastungen

Meldung

fabrikacrimea/123rf.com


21.10.2026

DRSC fordert einfachere Nachhaltigkeitsberichterstattung für Drittstaatenunternehmen

Das DRSC fordert einfachere Nachhaltigkeitsberichte für Drittstaatenunternehmen und einen stufenweisen Einstieg mit vier zentralen Berichtsstandards.

weiterlesen
DRSC fordert einfachere Nachhaltigkeitsberichterstattung für Drittstaatenunternehmen

Meldung

sdecoret/123rf.com


21.10.2026

Wer haftet, wenn KI einen Fehler macht?

Künstliche Intelligenz bietet Unternehmen große Chancen, birgt aber auch erhebliche finanzielle und rechtliche Risiken.

weiterlesen
Wer haftet, wenn KI einen Fehler macht?
DER BETRIEB

Haben wir Ihr Interesse für DER BETRIEB geweckt?

Sichern Sie sich das DER BETRIEB Bundle 
Zeitschrift + Datenbank für Betriebswirtschaft, Steuerrecht, Wirtschaftsrecht, Arbeitsrecht