• Home
  • /
  • Meldungen
  • /
  • Stakeholder-Gespräche zu Best-Practice bei Apps

09.05.2016

Meldung, Wirtschaftsrecht

Stakeholder-Gespräche zu Best-Practice bei Apps

Beitrag mit Bild

Die meisten Apps haben Mängel: unnötiges Abgreifen von Daten, kaum Datenschutz, mangelnde Transparenz von Funktionen und Nutzungsbedingungen, Kostenfallen durch In-App-Verkäufe, ein unzureichender Support und fehlende Updates sind nur einige typische Verbraucherprobleme.

Apps – praktische Anwendungsprogramme auf Smartphones und Tablets – sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Doch Apps ermöglichen auch eine komplette digitale Überwachung. Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) will daher den Verbraucher- und Datenschutz bei Apps verbessern.

Das BMJV hat einen Diskussionsprozess mit wichtigen Stakeholdern angestoßen, in dem eine Best-Practice entwickelt werden soll. Zu den Teilnehmern der Gespräche gehören u.a. App-Store-Anbieter, App-Entwickler verschiedener Bereiche, namhafte App-Tester sowie Verbraucher-, Daten- und Jugendschützer. Apps sollen laut BMJV den Anwender vor dem Download umfassend, klar und verständlich informieren, damit Verbraucher die Funktionen und die Verbraucherfreundlichkeit zuverlässig einschätzen können und die Kontrolle über ihre Daten in der Hand haben. Außerdem muss für einen effektiven Support, ein verlässliches Beschwerdemanagement, regelmäßige Updates und kulante Rückgabemöglichkeit gesorgt werden.

(BMJV, PM vom 21.04.2016/ Viola C. Didier)


Weitere Meldungen


Meldung

©Dan Race/fotolia.com


12.06.2026

BGH: Schufa-Kosten bleiben beim Gläubiger

Schufa-Kosten vor Klageerhebung sind grundsätzlich kein ersatzfähiger Verzugsschaden des Gläubigers, entschied der BGH.

weiterlesen
BGH: Schufa-Kosten bleiben beim Gläubiger

Meldung

©momius/fotolia.com


12.06.2026

Gesetzentwurf zur Reform des Schiedsverfahrensrechts vorgelegt

Streitbeilegung durch Schiedsgerichte spielt im deutschen Wirtschaftsleben eine wichtige Rolle, deshalb soll das Schiedsverfahrensrecht jetzt modernisiert werden.

weiterlesen
Gesetzentwurf zur Reform des Schiedsverfahrensrechts vorgelegt

Steuerboard

Raphael Baumgartner / Cindy Slominska


11.06.2026

§ 2a Abs. 1 Nr. 2 EStG: Anwendung auf gewerblich geprägte Personengesellschaften – Neue Entwicklung in der Verwaltungspraxis

Die Diskussion um § 2a Abs. 1 Nr. 2 EStG hat in jüngerer Zeit an praktischer Relevanz gewonnen. Hintergrund ist, dass Finanzämter vermehrt die Auffassung vertreten, das Verlustverrechnungsverbot erfasse negative Einkünfte aus Drittstaatenbetriebsstätten auch dann, wenn diese einer gewerblich geprägten Personengesellschaft i.S.d. § 15 Abs. 3 Nr. 2 EStG zuzurechnen sind.

weiterlesen
§ 2a Abs. 1 Nr. 2 EStG: Anwendung auf gewerblich geprägte Personengesellschaften – Neue Entwicklung in der Verwaltungspraxis
DER BETRIEB

Haben wir Ihr Interesse für DER BETRIEB geweckt?

Sichern Sie sich das DER BETRIEB Bundle 
Zeitschrift + Datenbank für Betriebswirtschaft, Steuerrecht, Wirtschaftsrecht, Arbeitsrecht