• Home
  • /
  • Meldungen
  • /
  • Squeeze-out: Wann ist die Barabfindung bei Bestehen eines Unternehmensvertrags angemessen?

19.05.2016

Meldung, Wirtschaftsrecht

Squeeze-out: Wann ist die Barabfindung bei Bestehen eines Unternehmensvertrags angemessen?

Beitrag mit Bild

Der BGH hat die Barabfindung auf Grundlage des Ertragswerts festgesetzt, der vorliegend den Barwert der Ausgleichszahlungen aufgrund des Unternehmensvertrags überstieg.

Der BGH hat zur Frage Stellung genommen, auf welche Bewertungsmethode es für die Angemessenheit der Barabfindung beim Ausschluss von Minderheitsaktionären ankommt, wenn ein (Beherrschungs- und) Gewinnabführungsvertrag besteht.

Diese Rechtsfrage war bislang höchstrichterlich noch nicht geklärt und wurde bislang sehr unterschiedlich beurteilt. Der BGH hat nun in seinem Beschluss vom 12.01.2016 entschieden, dass der auf den Anteil des Minderheitsaktionärs entfallende Anteil des Unternehmenswerts für die Barabfindung jedenfalls dann maßgeblich ist, wenn dieser höher ist als der Barwert der aufgrund des Unternehmensvertrags dem Minderheitsaktionär zustehenden Ausgleichszahlungen.

Welche Auswirkungen und Konsequenzen diese Entscheidung für die unternehmerische Praxis hat, erklärt RA Dr. Bernd Singhof, LL.M. (Cornell) in seinem Kurzkommentar zum BGH-Beschluss vom 12.01.2016, Az. II ZB 25/14 in DER BETRIEB vom 20.05.2016, Heft 20, Seite 1185 – 1187 sowie online unter Dokumentennummer DB1203856


Weitere Meldungen


Meldung

©Dan Race/fotolia.com


07.01.2026

Haftung trotz Ausstieg: Ex-Geschäftsführer bleibt verantwortlich

Ein Geschäftsführer haftet auch nach seiner Abberufung persönlich für sittenwidrige Schädigungen, wenn er in das betrügerische System maßgeblich eingebunden war.

weiterlesen
Haftung trotz Ausstieg: Ex-Geschäftsführer bleibt verantwortlich

Meldung

ZEW Länder-Ranking Unternehmenssteuern


07.01.2026

Steuersätze in Europa gleichen sich an

Während in Europa vielerorts die Unternehmenssteuern steigen, könnte Deutschland mit der geplanten Unternehmenssteuersenkung wieder Anschluss finden.

weiterlesen
Steuersätze in Europa gleichen sich an

Meldung

©pitinan/123rf.com


06.01.2026

E-Mobilität: Staat entgehen über 39 Milliarden an Steuern

Die staatliche Förderung von E-Autos führt bis 2030 zu Steuerausfällen von rund 39 Mrd. €, vor allem durch entgangene Energie- und Kfz-Steuern.

weiterlesen
E-Mobilität: Staat entgehen über 39 Milliarden an Steuern
DER BETRIEB Beratermodul

Haben wir Ihr Interesse für DER BETRIEB geweckt?

Sichern Sie sich das Beratermodul DER BETRIEB im 3 Monate Start-Abo (1 Monat gratis)