• Home
  • /
  • Meldungen
  • /
  • Rote Zahlen durch irreführende Umsatzrenditen

10.05.2016

Betriebswirtschaft, Meldung

Rote Zahlen durch irreführende Umsatzrenditen

Beitrag mit Bild

Die auf den ersten Blick einfache Umsatzrendite beinhaltet wesentliche Gefahren, wenn sie gedankenlos z.B. in der Jahresabschlussanalyse eingesetzt wird.

Umsatzrenditen sind in einigen Branchen ein wichtiges Steuerungsinstrument. Umso bedeutender ist ihre korrekte Ermittlung. Vor allem die nachlässige Berücksichtigung des zeitlichen Anfalls der Größen kann zu Fehleinschätzungen der Investoren verleiten.

Viele Unternehmen und Analysten nutzen Umsatzrenditen, um die Profitabilität z.B. von Geschäftsbereichen, Produktgruppen und Sortimenten zu analysieren. Die VW-Gruppe beispielsweise nutzt die Umsatzrendite sogar als Top-Zielgröße für ihre Marken. Allgemein wird für die Berechnung der Umsatzrendite eine Erfolgsgröße einer Periode auf eine Umsatzgröße der gleichen Periode bezogen. Es werden also zwei Stromgrößen zueinander in Beziehung gesetzt.

Welcher Erfolg ist gemeint?

Ein Problem der Umsatzrenditen besteht darin, dass niemand auf den ersten Blick weiß, welcher Erfolg gemeint ist. Es stellt sich häufig die Frage, ob Abschreibungen, Kapitalkosten und Steuern nun bereits abgezogen sind oder nicht. Da die operativen Umsatzrenditen allerdings einen solch prominenten Stellenwert einnehmen, sollten sie so berechnet werden, dass sie nicht irreführend wirken. Dies passiert regelmäßig, was fatale Folgen haben kann. Denn jede Fehlentscheidung auf Basis falscher Kenngrößen kann die knappe Umsatzrendite auffressen. Rote Zahlen drohen.

So lösen Sie das Problem

Leider erfolgen falsche Ermittlungen nicht selten in der Wirtschaft. Die standardmäßig berechneten Umsatzrenditen stimmen fast nie mit denen überein, die eine korrekte betriebswirtschaftliche Kalkulation ergeben würde. Meistens werden sie zu hoch ausgewiesen. Mit diesem Problem beschäftigt sich der Fachbeitrag „Jahresabschlussanalyse: Irreführende Umsatzrenditen“ von Prof. Dr. Peter Hoberg, der zugleich passende Lösungsvorschläge anbietet. Sie finden den Beitrag in DER BETRIEB vom 06.05.2016, Heft 18, Seite 1029 – 1032 sowie online unter Dokumentennummer DB1163742.


Weitere Meldungen


Rechtsboard

Hans-Peter Löw


04.09.2026

Equal Pay – Paarvergleich quo vadis?

Das LAG Baden-Württemberg hat mit Urteil vom 18.08.2026 der Klägerin die von ihr unter Berufung auf das EntgTranspG eingeklagte höhere Vergütung teilweise zugesprochen. Die Klägerin, Abteilungsleiterin in einem Großunternehmen im Raum Stuttgart, bezog ein Gehalt unterhalb des Medians der weiblichen Vergleichsgruppe, der wiederum unter dem Median der männlichen Vergleichsgruppe lag. Sie verlangte die Differenz zu dem Gehalt eines bestimmten männlichen Kollegen, der innerhalb der männlichen Vergleichsgruppe der Spitzenverdiener war.

weiterlesen
Equal Pay – Paarvergleich quo vadis?

Meldung

©Gehkah/fotolia.com


04.09.2026

BFH bestätigt Verspätungszuschlag im Erstattungsfall

Auch bei einer Steuererstattung kann eine verspätet abgegebene Steuererklärung einen Verspätungszuschlag auslösen.

weiterlesen
BFH bestätigt Verspätungszuschlag im Erstattungsfall

Meldung

©Alexander Limbach/fotolia.com


04.09.2026

Wie weit reicht das Streikrecht in kritischer Infrastruktur?

Drohen durch einen Klinikstreik erhebliche Gefahren für Patienten, darf das Streikrecht durch einen ausreichend umfangreichen Notdienst eingeschränkt werden.

weiterlesen
Wie weit reicht das Streikrecht in kritischer Infrastruktur?
DER BETRIEB

Haben wir Ihr Interesse für DER BETRIEB geweckt?

Sichern Sie sich das DER BETRIEB Bundle 
Zeitschrift + Datenbank für Betriebswirtschaft, Steuerrecht, Wirtschaftsrecht, Arbeitsrecht