10.03.2016

Arbeitsrecht, Meldung

Plattform gegen Schwarzarbeit

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Schwarzarbeit ist ein Problem, das schwerwiegenden Schaden anrichtet – nicht nur bei Arbeitsbedingungen, sondern auch beim fairen Wettbewerb zwischen Unternehmen und den öffentlichen Haushalten.

Das Europäische Parlament und der Rat der Europäischen Union haben die Einrichtung einer Plattform gebilligt, mit der Schwarzarbeit auf europäischer Ebene besser bekämpft werden kann.

Die EU-Kommission hatte 2014 die Einrichtung der Plattform vorgeschlagen, um die Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedstaaten bei der Verhinderung von nicht angemeldeter Arbeit zu verbessern. Außerdem sollen durch den Erfahrungsaustausch der Untersuchungsbehörden Leitlinien entwickelt werden, die Schwarzarbeit effektiver verhindern helfen. Die Plattform ermöglicht eine effektivere Zusammenarbeit zwischen nationalen Behörden wie etwa Arbeitsagenturen, Steuerbehörden und Sozialämtern. Beteiligt sind zudem Sozialpartner wie Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertreter.

Bessere Bekämpfung der Schwarzarbeit

„Es gehört zu den Prioritäten der Kommission, einen umfassenden und fairen Binnenmarkt zu schaffen. In dem Zusammenhang haben wir gestern eine Reform der Entsenderichtlinie vorgelegt und erklären heute unsere Entschlossenheit, Schwarzarbeit zu bekämpfen“, begrüßte Marianne Thyssen, Kommissarin für Beschäftigung, Soziales, Qualifikationen und Arbeitskräftemobilität, die Entscheidung von Rat und Europäischem Parlament.

(EU-Aktuell vom 09.03.2016 / Viola C. Didier)


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