25.11.2016

Betriebswirtschaft, Meldung

Perspektiven des innovativen Mittelstands

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Unternehmen müssen ihre Bemühungen verstärken, um in der rasanten Zeit der Digitalisierung den Wettbewerbern immer einen Schritt voraus zu sein.

Der innovative Mittelstand in Deutschland spezialisiert sich immer stärker auf Nischen. Doch ist dies ein Erfolgsmodell für die Zukunft? Eine aktuelle Studie zu den Perspektiven des innovativen Mittelstands des  Bundeswirtschaftsministeriums gibt Antworten.

Der innovative Mittelstand wird auch weiterhin als Erfolgsmodell „Made in Germany“ gelten. Mittelständische Unternehmen können auch in Zukunft mit ihren bewährten Spezialisierungs- und Nischenstrategien erfolgreich bleiben. Hierzu muss der Mittelstand aber insbesondere die Digitalisierung für sich nutzen und die Herausforderungen des Fachkräftemangels bewältigen, zeigt die Studie, für die rund 500 Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zu 45 Thesen über zentrale Themen der künftigen Innovationsfähigkeit des Mittelstandes befragt wurden. Außerdem wurden mehr als 1.200 mittelständische innovative Unternehmen interviewt.

Mittelstand muss sich stets neu positionieren

„Unser Mittelstand ist unser wichtigster Innovations- und Technologiemotor und genießt zurecht auch international großes Ansehen. Um auch in Zukunft wettbewerbsfähig zu bleiben, muss sich der Mittelstand aber stets neu positionieren“, erklärt Staatssekretär Matthias Machnig. „Hier gibt die Studie Handlungsempfehlungen an die Unternehmen, aber auch an die Politik. Wir haben hierfür die Innovationsprogramme für den Mittelstand neu aufgestellt und stellen mehr Geld zur Verfügung. Mit unseren neuen Kompetenzzentren „Mittelstand Digital“ zeigen wir, wie Unternehmen ihre Prozesse verstärkt digitalisieren können.“

Fazit der Studie: Investition in Strategiefindung lohnt sich

Die Gutachter empfehlen unter anderem, dass die Unternehmen mehr Zeit und Geld in die Strategiefindung investieren und ihre Geschäftsmodelle an die Herausforderungen der Zukunft anpassen.

(BMWi, PM vom 24.11.2016/ Viola C. Didier)


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