• Home
  • /
  • Meldungen
  • /
  • Neue Vorschläge zum Abkommen über den Handel mit Dienstleistungen

05.10.2016

Meldung, Wirtschaftsrecht

Neue Vorschläge zum Abkommen über den Handel mit Dienstleistungen

Beitrag mit Bild

Mit der Veröffentlichung löst die EU ihr Versprechen für mehr Transparenz in Verhandlungen über Handelsabkommen ein.

Die EU-Kommission hat ihre neuen Vorschläge für institutionelle Regelungen und die Beilegung von Streitigkeiten zwischen Staaten im Rahmen des derzeit verhandelten Abkommens über den Handel mit Dienstleistungen (TiSA) veröffentlicht.

Das Trade in Services Agreement (TiSA) ist eine sich in Verhandlung befindliche Sammlung von Vereinbarungen in Form eines völkerrechtlichen Vertrags zwischen 23 Parteien einschließlich der USA und der Europäischen Union. TiSA soll weltweit Dienstleistungen liberalisieren und stärkerem Wettbewerb aussetzen und ist ein Nachfolgeabkommen des General Agreement on Trade in Services der WTO (GATS) aus dem Jahr 1995.

TiSA-Beitritt und Streitbeilegung

Die aktuellen Vorschläge sehen vor, dass Staaten, die nicht zu den 23 Verhandlungspartnern gehören, zu einem späteren Zeitpunkt dem Abkommen beitreten können. Dieser Vorschlag soll in das WTO-Regelwerk integriert werden. Geplant ist außerdem die Festschreibung wirksamer und effizienter Regeln  zur Lösung von Streitigkeiten zwischen Staaten.

Das TiSA-Abkommen soll bis Jahresende abgeschlossen werden.

(EU-Kommission, PM vom 04.10.2016 / Viola C. Didier)


Weitere Meldungen


Meldung

©stadtratte /fotolia.com


20.05.2026

FG Niedersachsen: Vorweggenommener Zugewinn zählt als Anschaffung

Auch ein vorweggenommener Zugewinnausgleich kann beim Grundstücksverkauf Spekulationssteuer auslösen, entschied das FG Niedersachsen.

weiterlesen
FG Niedersachsen: Vorweggenommener Zugewinn zählt als Anschaffung

Meldung

Grundsteuer


20.05.2026

BFH bestätigt Grundsteuer-Modell in Baden-Württemberg

Der BFH entschied, dass Baden-Württemberg die Grundsteuer ab 2025 verfassungsgemäß nach dem Bodenwertmodell berechnen darf.

weiterlesen
BFH bestätigt Grundsteuer-Modell in Baden-Württemberg

Steuerboard

Nicole Wolf-Thomann


20.05.2026

Verlustverrechnungsbeschränkung für Aktienveräußerungsverluste

Mit Beschluss vom 17.11.2020 (VIII R 11/18) hat der BFH dem BVerfG die Frage vorgelegt, ob die Verlustverrechnungsbeschränkung für Aktienveräußerungsverluste nach § 20 Abs. 6 Satz 5 EStG a.F. (heute § 20 Abs. 6 Satz 4 EStG) mit dem allgemeinen Gleichheitssatz des Art. 3 Abs. 1 GG vereinbar ist.

weiterlesen
Verlustverrechnungsbeschränkung für Aktienveräußerungsverluste
DER BETRIEB

Haben wir Ihr Interesse für DER BETRIEB geweckt?

Sichern Sie sich das DER BETRIEB Bundle 
Zeitschrift + Datenbank für Betriebswirtschaft, Steuerrecht, Wirtschaftsrecht, Arbeitsrecht