09.05.2018

Betriebswirtschaft, Meldung

Neue Modulentwürfe zu IFRS 3

Beitrag mit Bild

©vege/fotolia.com

Der Hauptfachausschuss des IDW RS HFA 50 hat zwei neue Modulentwürfe  zu IFRS 3 verabschiedet. Darin geht es unter anderem um Unternehmenszusammenschlüsse unter Verwendung einer neu gegründeten Gesellschaft bzw. einer Mantel- oder Vorratsgesellschaft ohne Geschäftsbetrieb.

Der Modulentwurf IFRS 3-M1 thematisiert Unternehmenszusammenschlüsse, die mithilfe von speziell für diesen Zweck gegründeten Einheiten bzw. Mantel- oder Vorratsgesellschaften (ohne Geschäftsbetrieb i.S.v. IFRS 3) durchgeführt werden (sog. Newcos). Die IFRS enthalten hierzu nur rudimentäre Regelungen. In dem Entwurf werden zwei spezifische, praxisrelevante Fälle vorgestellt und deren sachgerechte bilanzielle Abbildung erläutert.

Der Modulentwurf IFRS 3-M2 befasst sich ebenfalls mit Newcos. Allerdings steht hier deren Verwendung im Zusammenhang mit konzerninternen Umstrukturierungen im Mittelpunkt. Für zwei konkrete Fälle (eine Reorganisation und ein Unternehmenszusammenschluss unter gemeinsamer Kontrolle) wird das bilanzielle Vorgehen dargestellt.

Die Kommentierungsfrist endet am 11.06.2018. Die Entwürfe stehen zum Download auf der Website des IDW zur Verfügung. Darüber hinaus werden sie in der IDW Life 5/2018 veröffentlicht.

(IDW vom 08.05.2018 / Viola C. Didier)


Weitere Meldungen


Meldung

©Dan Race/fotolia.com


12.06.2026

BGH: Schufa-Kosten bleiben beim Gläubiger

Schufa-Kosten vor Klageerhebung sind grundsätzlich kein ersatzfähiger Verzugsschaden des Gläubigers, entschied der BGH.

weiterlesen
BGH: Schufa-Kosten bleiben beim Gläubiger

Meldung

©momius/fotolia.com


12.06.2026

Gesetzentwurf zur Reform des Schiedsverfahrensrechts vorgelegt

Streitbeilegung durch Schiedsgerichte spielt im deutschen Wirtschaftsleben eine wichtige Rolle, deshalb soll das Schiedsverfahrensrecht jetzt modernisiert werden.

weiterlesen
Gesetzentwurf zur Reform des Schiedsverfahrensrechts vorgelegt

Steuerboard

Raphael Baumgartner / Cindy Slominska


11.06.2026

§ 2a Abs. 1 Nr. 2 EStG: Anwendung auf gewerblich geprägte Personengesellschaften – Neue Entwicklung in der Verwaltungspraxis

Die Diskussion um § 2a Abs. 1 Nr. 2 EStG hat in jüngerer Zeit an praktischer Relevanz gewonnen. Hintergrund ist, dass Finanzämter vermehrt die Auffassung vertreten, das Verlustverrechnungsverbot erfasse negative Einkünfte aus Drittstaatenbetriebsstätten auch dann, wenn diese einer gewerblich geprägten Personengesellschaft i.S.d. § 15 Abs. 3 Nr. 2 EStG zuzurechnen sind.

weiterlesen
§ 2a Abs. 1 Nr. 2 EStG: Anwendung auf gewerblich geprägte Personengesellschaften – Neue Entwicklung in der Verwaltungspraxis
DER BETRIEB

Haben wir Ihr Interesse für DER BETRIEB geweckt?

Sichern Sie sich das DER BETRIEB Bundle 
Zeitschrift + Datenbank für Betriebswirtschaft, Steuerrecht, Wirtschaftsrecht, Arbeitsrecht