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30.08.2023

Arbeitsrecht, Meldung

Mangelnde Digitalkompetenzen erschweren die Rekrutierung von Fachkräften in klimaaffinen Unternehmen

Unternehmen, die Klimaschutz in ihrer Unternehmensstrategie verankert haben, rechnen mit einem Anteil von 66 % häufiger mit Problemen bei der Stellenbesetzung als Unternehmen, die Klimaschutz nicht in ihrer Strategie berücksichtigen (59 %). Das zeigen aktuelle Ergebnisse aus dem KfW-Mittelstandspanel.

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Digitalisierung kann auf vielfältige Weise zum Klimaschutz beitragen: So ermöglichen Digital Workspaces flexibleres Arbeiten und damit die Verringerung von Fahrtwegen. Durch den Einsatz digitaler Technologien können (industrielle) Prozesse energetisch optimiert werden. Und künstliche Intelligenz kann bei der Bereitstellung und Nutzung von erneuerbaren Energien zum Einsatz kommen. Allerdings stellen fehlende IT-Kompetenzen bzw. IT-Fachkräftemangel für viele mittelständische Unternehmen ein wichtiges Digitalisierungshemmnis dar, zeigt ein Whitepaper von KfW Research.

Schnittstellenkompetenzen identifizieren

Die Unterschiede in den Stellenbesetzungsproblemen sind häufig auf fehlende digitale Fähigkeiten und Qualifikationen der Bewerbenden zurückzuführen. Damit mangelnde (Digital-)Kompetenzen nicht zum zentralen Hindernis der Dekarbonisierung werden, sollten Aus- und Weiterbildungsangebote auf die Qualifikationsanforderungen grüner Unternehmen zugeschnitten werden. Insgesamt gilt es zudem relevante Schnittstellenkompetenzen zu identifizieren und vermehrt in das Bildungsangebot zu integrieren, da Klimaschutz im unternehmerischen Handeln an vielen Stellen Berührungspunkte zu weiteren Themengebieten aufweist.


KfW vom 29.08.2023 / Viola C. Didier, RES JURA Redaktionsbüro

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