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02.02.2017

Arbeitsrecht, Meldung

Lohngleichheit: Arbeitsgericht weist Klage einer Reporterin ab

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Lohngleichheit zwischen Frauen und Männern? Das Arbeitsgericht Berlin hat die Klage einer Reporterin des ZDF abgewiesen.

Das Arbeitsgericht Berlin hat die Klage einer Reporterin des ZDF aufgrund einer Ungleichbehandlung bei der Vergütung wegen des Geschlechts abgewiesen.

Im Streitfall hatte eine Reporterin geltend gemacht, sie erhalte allein wegen ihres Geschlechts eine geringere Vergütung als ihre männlichen Kollegen. Das ZDF sei deshalb zur Auskunft über die Vergütung ihrer Kollegen und zur Zahlung einer Entschädigung wegen einer ungerechtfertigten Ungleichbehandlung verpflichtet.

Keine gesetzliche Grundlage für Anspruch

Das Arbeitsgericht hat den Auskunftsanspruch mit Urteil vom 01.02.2017 (Az. 56 Ca 5356/15) abgewiesen, weil für ihn eine gesetzliche Grundlage fehle. Auch habe die Klägerin keine Tatsachen vorgetragen, die auf eine ungerechtfertigte Ungleichbehandlung bei der Vergütung von Männern und Frauen hindeuten würden. Die von ihr benannten Mitarbeiter seien nicht vergleichbar, weil sie anders als die Klägerin beschäftigt würden; weitere Anhaltspunkte für die behauptete Ungleichbehandlung seien nicht gegeben. Da eine Diskriminierung der Klägerin nicht festgestellt werden könne, stehe ihr auch ein Entschädigungsanspruch nicht zu.

(LArbG Berlin, PM vom 01.02.2017/ Viola C. Didier)


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