• Home
  • /
  • Meldungen
  • /
  • Keine Fusion von Deutsche Börse und London Stock Exchange

30.03.2017

Meldung, Wirtschaftsrecht

Keine Fusion von Deutsche Börse und London Stock Exchange

Beitrag mit Bild

©Dmitry Guzhanin/fotolia.com

Die Europäische Kommission hat den geplanten Zusammenschluss zwischen der Deutschen Börse und der London Stock Exchange nach der EU-Fusionskontrollverordnung untersagt.

Die Untersuchung der Kommission habe gezeigt, dass das Vorhaben auf den Märkten für das Clearing festverzinslicher Finanzinstrumente ein De-Facto-Monopol geschaffen hätte. Durch den geplanten Zusammenschluss wären die Tätigkeiten der beiden größten europäischen Börsenbetreiber Deutsche Börse AG (DBAG) und London Stock Exchange Group (LSEG) zusammengeführt worden. Diese sind Eigentümer der deutschen, der italienischen und der britische Börsen sowie mehrerer der größten europäischen Clearinghäuser.

De-Facto-Monopol für das Clearing festverzinslicher Finanzinstrumente

Der Zusammenschluss hätte auf dem europäischen Markt für das Clearing festverzinslicher Finanzinstrumente (Anleihen und Repogeschäfte), auf dem die beteiligten Unternehmen die einzigen Anbieter sind, zu einem De-Facto-Monopol geführt. Insbesondere hätte der geplante Zusammenschluss das in Frankfurt ansässige DBAG-Clearinghaus Eurex mit den LSEG-Clearinghäusern LCH.Clearnet (das LCH.Clearnet Ltd (London) und LCH.Clearnet SA (Paris) umfasst) und Cassa di Compensazione e Garanzia (Rom) zusammengeführt.

(EU Kommission, EU-Aktuell vom 29.03.2017/ Viola C. Didier)


Weitere Meldungen


Meldung

©Stockfotos-MG/fotolia.com


24.07.2024

Zusatzleistungen ausschlaggebend für Arbeitgeberwechsel

Auch wenn die Wechselbereitschaft der Arbeitnehmenden in Deutschland sinkt: Noch immer sind 25 % auf der Suche nach einem neuen Job oder beruflicher Veränderung.

weiterlesen
Zusatzleistungen ausschlaggebend für Arbeitgeberwechsel

Meldung

©stadtratte /fotolia.com


24.07.2024

Zum Begriff „Betriebsstätte“ im Reisekostenrecht

Die „Betriebsstätte“ ist nicht unter Rückgriff auf den gesetzlichen Begriff der „ersten Tätigkeitsstätte“ zu bestimmen, sondern auf der Grundlage der BFH-Rechtsprechung.

weiterlesen
Zum Begriff „Betriebsstätte“ im Reisekostenrecht

Meldung

©Gina Sanders/fotolia.com


23.07.2024

Urlaubsabgeltung bei Arbeitsunfähigkeit während Freistellung

Das Landesarbeitsgericht Kiel stellt klar, dass ein Arbeitnehmer, der während der Freistellung erkrankt, nicht nachträglich eine Urlaubsabgeltung verlangen kann.

weiterlesen
Urlaubsabgeltung bei Arbeitsunfähigkeit während Freistellung

Haben wir Ihr Interesse für DER BETRIEB geweckt?

Sichern Sie sich das DER BETRIEB Gratis Paket: 4 Hefte + Datenbank