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12.12.2025

Betriebswirtschaft, Meldung

ISSB startet Standardsetzung zu naturbezogenen Risiken und Chancen

Der ISSB plant, bis zur COP17 der Konvention über die biologische Vielfalt im Oktober 2026 einen Entwurf für naturbezogene Offenlegungspflichten vorzulegen. Darüber berichtet das DRSC.

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Das International Sustainability Standards Board (ISSB) hat seine bereits im November 2025 angekündigte Entscheidung bekräftigt, die Arbeiten zu naturbezogenen Risiken und Chancen zügig voranzutreiben. Ziel ist es, den Informationsbedarf von Investoren besser zu adressieren und naturbezogene Aspekte stärker in die globale Nachhaltigkeitsberichterstattung einzubetten. Grundlage der weiteren Arbeiten bildet das Rahmenwerk der Taskforce on Nature-related Financial Disclosures (TNFD). Der ISSB plant, bis zur COP17 der Konvention über die biologische Vielfalt im Oktober 2026 einen Entwurf für naturbezogene Offenlegungspflichten vorzulegen.

Ziel: Die Harmonisierung von Nachhaltigkeitsstandards

In seiner Sitzung am 10.12.2025 hat der ISSB folgende Beschlüsse gefasst:

  • Überführung des BEES-Forschungsprojekts in ein Standardsetzungsprojekt, um zusätzliche, über IFRS S1 und IFRS S2 hinausgehende Offenlegungspflichten zu entwickeln;
  • Veröffentlichung eines Exposure Draft als nächster Schritt, ohne ein vorgelagertes Diskussionspapier;
  • Nutzung bestehender Beratungs- und Konsultationsgremien, sodass kein neues Beratungsgremium geschaffen werden muss.

Mit diesen Entscheidungen setzt der ISSB ein klares Zeichen für die Bedeutung naturbezogener Risiken und Chancen in der Unternehmensberichterstattung und stärkt die internationale Harmonisierung von Nachhaltigkeitsstandards.


DRSC vom 10.12.2025 / RES JURA Redaktionsbüro (vcd)

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