• Home
  • /
  • Meldungen
  • /
  • IFRS 9: Einzelfragen der Bilanzierung von Finanzinstrumenten

18.05.2016

Betriebswirtschaft, Meldung

IFRS 9: Einzelfragen der Bilanzierung von Finanzinstrumenten

Beitrag mit Bild

Die vollständige Neufassung von IFRS 9 wirft zahlreiche Einzelfragen zur Bilanzierung von Finanzinstrumenten auf.

Die vollständige Neufassung von IFRS 9 im Juli 2014 bedeutet eine wesentliche Veränderung bei der Bilanzierung von Finanzinstrumenten in vielen Bereichen. Das IDW hat nun eine Stellungnahme zur Rechnungslegung entworfen.

Die neuen Regelungen von IFRS 9 sind grundsätzlich zum 01.01.2018 anzuwenden. Das EU-Endorsement ist für das zweite Halbjahr 2016 angekündigt. Angesichts der Komplexität und der Vielzahl von Auslegungsfragen verabschiedete der Hauptfachausschuss des IDW einen ersten Entwurf einer IDW Stellungnahme zur Rechnungslegung: Einzelfragen der Bilanzierung von Finanzinstrumenten nach IFRS 9 (IDW ERS HFA 48). Er befasst sich mit folgenden Themen:

  • Anwendungsbereich: Verträge über den Kauf oder Verkauf von nicht-finanziellen Posten
  • Abgang (finanzieller Vermögenswerte und finanzieller Verbindlichkeiten)
  • Klassifizierung
  • Bewertung (ohne Wertminderung)

Die Kommentierungsfrist für den ersten Entwurf von IDW ERS HFA 48 endet am 19.08.2016. Aufgrund der noch nicht abgeschlossenen Diskussionen zu vielen Aspekten des neuen IASB-Standards wird das Papier jedoch für einen längeren Zeitraum im Entwurfsstadium verbleiben und kontinuierlich weiterentwickelt. Mit dieser abschnittsweisen und frühzeitigen Veröffentlichung wird den Unternehmen und ihren Prüfern bereits in der Umstellungsphase eine Hilfestellung für die Beantwortung von Zweifelsfragen im Zusammenhang mit IFRS 9 angeboten.

(IDW vom 18.05.2016 / Viola C. Didier)


Weitere Meldungen


Meldung

© Jamrooferpix / fotolia.com


07.04.2026

Ökodesign-Regelungen werden modernisiert

Neue Regeln verschärfen Kontrolle, Sanktionen und Vorgaben für Ökodesign-Produkte sowie Energieverbrauchskennzeichnungen.

weiterlesen
Ökodesign-Regelungen werden modernisiert

Steuerboard

Alexander Tegge


07.04.2026

BFH entscheidet zur Rückwirkung der Erbschaftsteuerreform 2016 – Wegweiser für die anstehende BVerfG-Entscheidung und Reformdebatte?

Mit Urteil vom 20.11.2025 (II R 7/23, DB 2026 S. 912) entschied der BFH, dass es sich bei der Anwendung des § 13b Abs. 10 ErbStG i.d.F. des ErbStGAnpG 2016 ab dem 01.07.2016 auf Schenkungen, die vor der Verkündung der Neufassung des Gesetzes am 09.11.2016 erfolgt sind, um eine verfassungsrechtlich zulässige echte Rückwirkung handelt.

weiterlesen
BFH entscheidet zur Rückwirkung der Erbschaftsteuerreform 2016 – Wegweiser für die anstehende BVerfG-Entscheidung und Reformdebatte?

Meldung

©kebox/fotolia.com


07.04.2026

Geschäftsführer haftet auch nach Abberufung für Säumniszuschläge

Ein ehemaliger GmbH-Geschäftsführer haftet persönlich für während seiner Amtszeit nicht gezahlte Steuern, einschließlich späterer Säumniszuschläge.

weiterlesen
Geschäftsführer haftet auch nach Abberufung für Säumniszuschläge
DER BETRIEB Beratermodul

Haben wir Ihr Interesse für DER BETRIEB geweckt?

Sichern Sie sich das Beratermodul DER BETRIEB im 3 Monate Start-Abo (1 Monat gratis)