29.08.2017

Betriebswirtschaft, Meldung

IDW Positionspapier zum Optionsmodell

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Mit dem Vorschlag, Personengesellschaften eine Option zur Körperschaftsbesteuerung einzuräumen, hat das IDW seine Position zur Reform der Unternehmensbesteuerung in der nächsten Legislaturperiode konkretisiert.

Mit dem Optionsmodell schlägt das IDW eine weitestgehend aufkommensneutrale Reform des deutschen Unternehmenssteuerrechts vor, die einen Einstieg in eine rechtsformneutrale Besteuerung sowie eine Bürokratieentlastung für Personengesellschaften zum Ziel hat.

Fiktiver Formwechsel für Personengesellschaften

Der Vorschlag knüpft an praxiserprobte bestehende Rechtsnormen an und lässt sich effizient umsetzen. Zum Übergang zur Kapitalgesellschaftsbesteuerung soll Personengesellschaften die Möglichkeit eröffnet werden, einen fiktiven Formwechsel für steuerliche Zwecke durchzuführen. Ein zivilrechtlicher Rechtsformwechsel ist nach dem Vorschlag nicht erforderlich. Im Anschluss soll die Besteuerung der optierten Personengesellschaft nach Kapitalgesellschaftsgrundsätzen unter Anwendung des Körperschaftsteuergesetzes erfolgen.

Das IDW Positionspapier zum Einstieg in eine rechtsformneutrale Besteuerung finden Sie hier.

(IDW vom 28.08.2017 / Viola C. Didier)


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