• Home
  • /
  • Meldungen
  • /
  • Große Online-Datingplattformen dürfen fusionieren

26.10.2015

Meldung, Wirtschaftsrecht

Große Online-Datingplattformen dürfen fusionieren

Beitrag mit Bild

Fusion der Dating-Riesen: Parship und ElitePartner haben eine gemeinsame Zukunft.

Der Traumhochzeit von Parship und ElitePartner steht nichts mehr im Wege: Das Bundeskartellamt hat den beabsichtigten Erwerb aller Geschäftsanteile an der EliteMedianet GmbH, Hamburg, durch einen Investmentfonds der Oakley Capital Limited, London, freigegeben.

Eine erhebliche Behinderung des Wettbewerbs sei durch den Zusammenschluss nicht zu erwarten, heißt es von Seiten des Bundeskartellamts. Nach seinen Feststellungen gebe es auf dem Markt für Online-Datingplattformen auch nach dem Zusammenschluss der beiden Riesen hinreichende Ausweichmöglichkeiten durch andere Anbieter. Da die Nutzer häufig parallel mehrere Datingplattformen einsetzten und bei Datingplattformen dem Neukundengeschäft eine ausgeprägte Bedeutung zukomme, sei ein Markteintritt vergleichsweise einfach möglich. Dies verdeutlichten auch die jüngsten Erfolge von mobilen Datingplattformen wie Tinder und Lovoo.

Nutzerbefragungen waren ausschlaggebend

„Die beteiligten Partnervermittlungsportale zählen zu den größten Online-Datingplattformen in Deutschland. Dennoch haben wir das Vorhaben nach intensiver Prüfung freigegeben“, erklärte Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamts. „Bei der Bewertung der wettbewerblichen Auswirkungen haben wir insbesondere auch die Ergebnisse von Nutzerbefragungen berücksichtigt. Der relevante Markt lässt sich nicht auf die großen Partnervermittlungs-Plattformen beschränken, sondern umfasst auch eine Vielzahl an weiteren Datingplattformen wie zum Beispiel www.friendscout24.de oder zahlreiche spezialisierte Anbieter, die gezielt bestimmte Nutzergruppen adressieren. Ein erheblicher Wettbewerbsdruck geht derzeit auch von erfolgreichen mobilen Anwendungen, den Dating-Apps aus.“

(Bundeskartellamt / Viola C. Didier)


Weitere Meldungen


Meldung

peshkova/123rf.com


10.06.2026

KI verändert die deutsche Wirtschaft schneller als erwartet

Viele Unternehmen investieren gezielter in KI, qualifizieren ihre Mitarbeitenden und bauen erste Governance-Strukturen auf.

weiterlesen
KI verändert die deutsche Wirtschaft schneller als erwartet

Meldung

©BachoFoto/fotolia.com


10.06.2026

Lohngleichheit: EU macht Druck

Die Entgelttransparenz-Richtlinie macht deutlich, dass faire Bezahlung nicht nur eine Frage der Gerechtigkeit ist, sondern auch der Wettbewerbsfähigkeit.

weiterlesen
Lohngleichheit: EU macht Druck

Steuerboard

Cecily Zöllner


09.06.2026

Die steuerpflichtige Bereicherung bei freigebiger Zuwendung eines nachrangigen Nießbrauchsrechts

Die lebzeitige Übertragung von Immobilien unter Nießbrauchsvorbehalt gehört zu den klassischen Instrumenten der Nachfolgeplanung.

weiterlesen
Die steuerpflichtige Bereicherung bei freigebiger Zuwendung eines nachrangigen Nießbrauchsrechts
DER BETRIEB

Haben wir Ihr Interesse für DER BETRIEB geweckt?

Sichern Sie sich das DER BETRIEB Bundle 
Zeitschrift + Datenbank für Betriebswirtschaft, Steuerrecht, Wirtschaftsrecht, Arbeitsrecht