• Home
  • /
  • Meldungen
  • /
  • Finanzgerichtsbarkeit NRW: Pilotversuch eAkte gestartet

01.03.2017

Meldung, Steuerrecht

Finanzgerichtsbarkeit NRW: Pilotversuch eAkte gestartet

Beitrag mit Bild

Digitalisierung auf dem Vormarsch? Die Finanzgerichte hoffen, bald auch die Steuerakten von der Finanzverwaltung elektronisch zu bekommen.

An den drei nordrhein-westfälischen Finanzgerichten wird seit heute die führende elektronische Gerichtsakte pilotiert. Damit wird die Digitalisierung in der Finanzgerichtsbarkeit weiter vorangetrieben.

In jeweils zwei Pilotsenaten wird für alle ab dem 1. März 2017 neu eingehenden Verfahren keine Papier-Akte mehr geführt, sondern ausschließlich eine elektronische Akte. Die Finanzgerichte in Düsseldorf, Köln und Münster gehören damit zu den ersten Gerichten, die mit einer führenden elektronischen Akte arbeiten. Die Finanzgerichte hatten bereits 2004 den elektronischen Rechtsverkehr eröffnet, der es den Verfahrensbeteiligten ermöglicht, mit dem Gericht elektronisch zu kommunizieren.

Auch Steuerakten bald elektronisch?

Bei der Einführung der elektronischen Gerichtsakte handelt es sich um einen weiteren bedeutenden Meilenstein in der fortschreitenden Digitalisierung. Die Finanzgerichte hoffen, in absehbarer Zeit auch die Steuerakten von der Finanzverwaltung in elektronischer Form bereitgestellt zu bekommen. Die Präsidenten der nordrhein-westfälischen Finanzgerichte, Johannes Haferkamp (Finanzgericht Münster), Benno Scharpenberg (Finanzgericht Köln) und Dr. HansJosef Thesling (Finanzgericht Düsseldorf), sehen ihre Häuser für die Zukunft gut aufgestellt: „Der Pilotversuch ist dank des großen Engagements aller Beteiligten erfolgreich gestartet. Wir werden nunmehr Erfahrungen sammeln und die Digitalisierung in der Finanzgerichtsbarkeit weiter vorantreiben.“

(FG NRW, PM vom 01.03.2017/ Viola C. Didier)


Weitere Meldungen


Meldung

©momius/fotolia.com


18.07.2024

E-Rechnung: DStV kritisiert BMF-Entwurf

Das BMF will die Digitalisierung des Geschäftsverkehrs vorantreiben. Dennoch enthält das Entwurfsschreiben zur E-Rechnung Aussagen, die zu Unsicherheiten führen.

weiterlesen
E-Rechnung: DStV kritisiert BMF-Entwurf

Meldung

©Stockfotos-MG/fotolia.com


18.07.2024

Geerbtes und geschenktes Vermögen auf neuem Höchstwert

Das steuerlich berücksichtigte geerbte und geschenkte Vermögen stieg im Vorjahresvergleich um 19,8 % auf einen neuen Höchstwert, wie das Statistische Bundesamt mitteilt.

weiterlesen
Geerbtes und geschenktes Vermögen auf neuem Höchstwert

Steuerboard

Peter Peschke / Raphael Baumgartner


17.07.2024

BFH bestätigt erneut: Carried Interest ist Teil einer steuerlich anzuerkennenden Gewinnverteilungsabrede

Der BFH hat in einem druckfrischen Urteil vom 16.04.2024 (VIII R 3/21) erneut bestätigt, dass kapital-disproportionale Gewinnverteilungsabreden bei Personengesellschaften steuerlich anzuerkennen sind, und führt somit seine Rechtsprechung konsequent fort.

weiterlesen
BFH bestätigt erneut: Carried Interest ist Teil einer steuerlich anzuerkennenden Gewinnverteilungsabrede

Haben wir Ihr Interesse für DER BETRIEB geweckt?

Sichern Sie sich das DER BETRIEB Gratis Paket: 4 Hefte + Datenbank