Stellen Sie sich vor, es naht das Ende der Abgabefrist der Steuererklärung, und wie jedes Jahr sitzen Sie mit einem Stapel Belege, einem Laptop und jeder Menge Fragezeichen im Kopf am Schreibtisch. Obwohl Sie das Spiel schon seit Jahren mitmachen, bleibt das Gefühl, dass es immer komplizierter wird. Wäre es nicht einfacher, wenn all diese Informationen automatisch an das Finanzamt übermittelt würden und Sie sich um fast nichts mehr kümmern müssten? Genau an diesem Punkt setzt der Abschlussbericht der Expertenkommission „Bürgernahe Einkommensteuer“ an. Die Kommission hat es sich zur Aufgabe gemacht, das deutsche Steuersystem zu vereinfachen und den Steuerprozess für Bürger weniger bürokratisch und nervenaufreibend zu gestalten. In einer Zeit, in der digitale Prozesse unser Leben ohnehin durchdringen, stellt sich die Frage: Warum nicht auch die Steuererklärung radikal vereinfachen und digitalisieren? In dieser Episode werden wir genau diese und weitere Fragen beleuchten. Wir sprechen mit Prof. Dr. Christoph Schmidt, um ein umfassendes Bild davon zu zeichnen, welche Chancen bestehen und welche Hürden noch zu überwinden sind.
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13.03.2026
Bezeichnung eines Kunden als „Nigger“ gegenüber einer Kollegin ist an sich, aber nicht immer ein Kündigungsgrund
Eine Arbeitnehmerin tituliert einen Kunden im Gespräch mit einer Kollegin als „Nigger“ – ein Grund für eine außerordentliche Kündigung? An sich ja, im Einzelfall aber womöglich nein, entschied jetzt das LAG Rheinland-Pfalz.
