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03.02.2016

Meldung, Wirtschaftsrecht

EU und USA einigen sich auf neues Abkommen für Datenaustausch

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Ein neues Safe-Harbour-Abkommen soll für sicheren Datenaustausch sorgen.

Die Europäische Kommission und die USA haben eine politische Einigung über ein neues Abkommen zum transatlantischen Austausch von Daten erzielt.

Der neue Rahmen schützt die Grundrechte der europäischen Bürger und gibt Unternehmen Rechtssicherheit. Er entspricht auch den Vorgaben des Europäischen Gerichtshofes, der in seinem „Schrems“-Urteil vom vergangenen November das Safe-Harbour-Abkommen zwischen beiden Partnern für ungültig erklärt hatte.

Ständige Überprüfung des Abkommens möglich

Die neue Vereinbarung sei ein „lebendiger Mechanismus“, der ständig auf seine Funktionstüchtigkeit überprüft werden könne. Die wichtigsten Errungenschaften seien:

1) umfangreiche Pflichten für Unternehmen, die Daten verarbeiten, und eine effektive Überwachung, ob diesen auch entsprochen wird;

2) eindeutige Transparenzvorgaben und Einschränkungen für den Zugriff von US-Behörden auf die persönlichen Daten europäischer Bürgerinnen und Bürger und

3) der effektive Schutz der Rechte europäischer Bürgerinnen und Bürger.

(EU-Aktuell vom 02.02.2016/ Viola C. Didier)


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