• Home
  • /
  • Meldungen
  • /
  • EU und China starten neuen Mechanismus für Datenaustausch

29.08.2024

Meldung, Wirtschaftsrecht

EU und China starten neuen Mechanismus für Datenaustausch

Die EU und China haben Gespräche im Rahmen des neuen Mechanismus für den grenzüberschreitenden Datenaustausch aufgenommen. Ziel ist es, die grenzüberschreitende Übermittlung nicht personenbezogener Daten für EU-Unternehmen sowie die Einhaltung der chinesischen Datengesetze zu erleichtern.

Beitrag mit Bild

©valerybrozhinsky/fotolia.com

Datenströme sind für den Handel von wesentlicher Bedeutung. Ein erheblicher Teil der ausländischen Direkt-Investitionen zwischen der EU und China hängt von der Fähigkeit der Unternehmen ab, ihre Daten grenzüberschreitend zu verwalten. Dies gilt insbesondere für Sektoren wie Finanz- und Versicherungswesen, Pharmaindustrie, Automobilindustrie sowie Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT). Grenzüberschreitende Datenströme sind für Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten von zentraler Bedeutung und unerlässlich für das Wachstum von Unternehmen.

Schwierigkeiten beim Export von Daten aus China

In den vergangenen Jahren sahen sich europäische Unternehmen in China zunehmend mit Unsicherheiten und Schwierigkeiten beim Export von Daten aus China konfrontiert. Sie waren insbesondere besorgt über die systematische Anwendung von Sicherheitsgenehmigungen auf die Ausfuhr aller „wichtigen Daten“, nachdem 2022 das Gesetz über Maßnahmen zur Sicherheitsbewertung von Datenexporten verabschiedet worden war. Diese Besorgnis wurde durch die Ungewissheit darüber, was „wichtige Daten“ sind, noch verstärkt, da das Konzept bisher nur vage definiert und weitreichend angewendet wurde. Die Beschränkungen des grenzüberschreitenden Datentransfers sind auch ein wichtiger Faktor für schwindendes Vertrauen der europäischen Investoren in China.

Hochrangige politische Gespräche

Dieses Thema wurde auch von Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und dem Präsidenten des Europäischen Rates, Charles Michel, in ihrem Treffen mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping im Dezember 2023 angesprochen, gefolgt von einem Austausch mit dem chinesischen Premierminister Li Qiang im Rahmen des letzten Gipfeltreffens EU-China. Der Mechanismus ist ein Ergebnis der politischen Einigung, die 2023 zwischen Kommissionsvizepräsidentin Vera Jourová und Vizepremier Zhang Guoqing im Rahmen des hochrangigen digitalen Dialogs zwischen der EU und China sowie im Rahmen des hochrangigen Wirtschafts- und Handelsdialogs EU-China zwischen Exekutiv-Vizepräsident der Kommission Valdis Dombrovskis und Vizepremier He Lifeng getroffen wurde.

Es sind weitere Gespräche auf Experten- und technischer Ebene vorgesehen, um die Fortschritte auf politischer Ebene bei nächster Gelegenheit zu überprüfen.


EU-Kommission vom 28.08.2024 / RES JURA Redaktionsbüro

Weitere Meldungen


Meldung

©designer491/fotolia.com


10.03.2026

Zum Vorsteuerabzug beim Factoring

Ohne tatsächlichen Forderungseinzug liegt nach Auffassung des FG Düsseldorf keine steuerpflichtige Factoringleistung vor.

weiterlesen
Zum Vorsteuerabzug beim Factoring

Meldung

©mpatma/fotolia.com


10.03.2026

Fachlicher Hinweis zu den Auswirkungen des Nahost-Kriegs auf Rechnungslegung und Prüfung

Der Fachliche Hinweis des IDW zeigt, wie der Nahost-Krieg in der Rechnungslegung zu behandeln ist und welche Angaben bereits im Abschluss 2025 gemacht werden müssen.

weiterlesen
Fachlicher Hinweis zu den Auswirkungen des Nahost-Kriegs auf Rechnungslegung und Prüfung

Meldung

©GregBrave/fotolia.com


09.03.2026

Mehr Frauen an der Spitze mittelständischer Unternehmen

Zwar steigt der Anteil weiblicher Unternehmensleitungen wieder leicht, gleichzeitig sinkt der Frauenanteil über alle Führungsebenen hinweg, zeigt eine aktuelle KfW-Untersuchung.

weiterlesen
Mehr Frauen an der Spitze mittelständischer Unternehmen
DER BETRIEB Beratermodul

Haben wir Ihr Interesse für DER BETRIEB geweckt?

Sichern Sie sich das Beratermodul DER BETRIEB im 3 Monate Start-Abo (1 Monat gratis)