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29.09.2026

Betriebswirtschaft, Meldung

EU-Kommission aktualisiert Tool für öffentliches Country-by-Country Reporting

Beim Public Country-by-Country Reporting kommt es nicht nur auf die richtigen Steuerdaten an, sondern auch auf deren digitale Aufbereitung. Die EU-Kommission hat nun ihren Report Generator aktualisiert, der Unternehmen bei der Erstellung der vorgeschriebenen Berichte im XHTML-/iXBRL-Format unterstützt.

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Die EU-Kommission hat ihr technisches Instrumentarium für das öffentliche Country-by-Country Reporting (pCBCR) aktualisiert. Am 25.09.2026 wurde die überarbeitete Version des Report Generators veröffentlicht, mit dem Unternehmen ihre vorgeschriebenen Berichte über Ertragsteuerinformationen im einheitlichen digitalen Format erstellen können.

Unterstützung bei neuer Berichtspflicht

Das pCBCR-Projekt hatte die Kommission 2025 gestartet. Es soll Unternehmen dabei unterstützen, die Anforderungen der Bilanzrichtlinie 2013/34/EU und der Durchführungsverordnung (EU) 2024/2952 technisch umzusetzen. Vorgesehen sind ein gemeinsames Berichtstemplate sowie das maschinenlesbare iXBRL-Format (Inline eXtensible Business Reporting Language).

Der Report Generator verarbeitet die für das Country-by-Country Reporting erfassten Angaben und ermöglicht die Erstellung des Berichts im vorgeschriebenen XHTML-/iXBRL-Format. Ergänzend stellt die Kommission die dafür erforderliche Taxonomie sowie Anwendungshinweise bereit.

Taxonomie und Dokumentation überarbeitet

Mit der Aktualisierung reagiert die Kommission auf den seit Januar 2026 laufenden Review-Prozess. Dabei wurden insbesondere Rückmeldungen aus der Öffentlichkeit und von Unternehmen eingeholt, die die Berichte erstellen müssen. Ziel ist es, Taxonomie, Generator und begleitende Dokumentation weiter zu verbessern.

Für Unternehmen gewinnt damit neben der inhaltlichen Ermittlung der länderbezogenen Steuerinformationen auch deren standardisierte digitale Aufbereitung an Bedeutung. Der Generator soll die praktische Umsetzung dieser europäischen Transparenz- und Berichtspflichten erleichtern.


EU-Kommission vom 25.09.2026 / RES JURA Redaktionsbüro (vcd)

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