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28.10.2024

Betriebswirtschaft, Meldung

ESMA-Prüfungsschwerpunkte für das Geschäftsjahr 2024

Die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) und die nationalen Aufsichtsbehörden des Europäischen Wirtschaftsraums haben die gemeinsamen Prüfungsschwerpunkte für das Geschäftsjahr 2024 veröffentlicht.

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©Bits and Splits/fotolia.com

Die europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) betont die Wichtigkeit transparenter Berichterstattung und interner Kontrollen. Die Schwerpunkte für IFRS-Finanzberichte liegen auf Liquiditätsrisiken, wesentlichen Schätzungen und der Offenlegung von Lieferkettenfinanzierungen. Im Bereich Nachhaltigkeit geht es um eine detaillierte Wesentlichkeitsanalyse, Anforderungen an das Berichtsformat und die Offenlegung gemäß Artikel 8 der Taxonomie-Verordnung. Auch elektronische Berichterstattung im ESEF-Format ist ein Fokus, besonders auf korrekte Tagging-Methoden. Die Prüfungsschwerpunkte untergliedern sich wie folgt:

Schwerpunkte in Bezug auf IFRS-Abschlüsse

  • Liquiditätsüberlegungen
  • Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, Ermessensentscheidungen und signifikante Schätzungen

Schwerpunkte in Bezug auf die Nachhaltigkeitsberichterstattung

  • Wesentlichkeitsüberlegungen bei der Nachhaltigkeitsberichterstattung gem. den European Sustainability Reporting Standards (ESRS)
  • Umfang und Struktur des Nachhaltigkeitsberichts
  • Angaben nach Artikel 8 der EU-Taxonomieverordnung

Schwerpunkt in Bezug auf die ESEF-Berichterstattung

  • Häufige Fehler in der Bilanz

Zudem formuliert die ESMA allgemeine Erwägungen und Hinweise zu weiteren Themen, die jedoch keine Prüfungsschwerpunkte darstellen. Hierzu gehört insb. die Konnektivität zwischen Finanz- und Nachhaltigkeitsberichten.


DRSC vom 28.10.2024 / RES JURA Redaktionsbüro

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