• Home
  • /
  • Meldungen
  • /
  • Erstes Halbjahr 2015: Sehr starke Nachfrage nach KfW-Förderung

20.08.2015

Betriebswirtschaft, Meldung

Erstes Halbjahr 2015: Sehr starke Nachfrage nach KfW-Förderung

Beitrag mit Bild

Der Betrieb

Die KfW Bankengruppe erreichte im ersten Halbjahr 2015 ein Gesamtfördervolumen von 41,5 Mrd. Euro – dies entspricht einem Plus von 31 Prozent. Im Vorjahreszeitraum waren es 31,7 Mrd. Euro gewesen. Besonders stark ist das internationale Geschäft der KfW auf 15,4 Mrd. Euro um 55 Prozent gewachsen.

Die Finanzierungsnachfrage der Unternehmen zog nach zögerlichem Jahresbeginn deutlich an. Die Ertragslage hat sich im ersten Halbjahr 2015 mit einem Konzerngewinn von 1.152 Mio. Euro (Vorjahr: 889 Mio. Euro) weiter gut entwickelt. Diese liegt oberhalb der Erwartungen und resultiert aus dem sehr guten Bewertungsergebnis. Das Betriebsergebnis vor Bewertungen (vor Förderleistung) beträgt 1.009 Mio. Euro (1.034 Mio. Euro). Dabei stellt der Zinsüberschuss (vor Förderleistung) in Höhe von 1.415 Mio. Euro (1.356 Mio. Euro) auf Basis der weiterhin guten Refinanzierungsmöglichkeiten der KfW unverändert die wesentliche Ertragsquelle dar.

Bilanzsumme bei rund 505 Mrd. Euro

Die erbrachte Förderleistung – im Wesentlichen Zinsverbilligungen aus dem Neugeschäft 2015 – liegt mit 181 Mio. Euro auf dem Niveau des Vorjahres (186 Mio. Euro). Das positive Beteiligungs- und Wertpapierergebnis in Höhe von 135 Mio. Euro (133 Mio. Euro) ist vor allem auf das auch von der Entwicklung der Wechselkurse positiv beeinflusste Beteiligungsergebnis der DEG zurückzuführen. Die Bilanzsumme liegt mit 504,5 Mrd. Euro vor allem aufgrund von währungsbedingten Marktwertveränderungen im Zusammenhang mit Absicherungsgeschäften über dem Niveau des 31.12.2014 (489,1 Mrd. Euro). Die aufsichtsrechtlichen Eigenkapitalquoten des Konzerns haben sich gegenüber dem 31.03.2015 erhöht. Per 30.06.2015 liegt die Gesamtkapitalquote bei 14,7 Prozent (31.03.2015: 13,9 Prozent), die Kernkapitalquote bei 14,6 Prozent (31.03.2015: 13,8 Prozent). Der Anstieg ist in etwa gleichermaßen auf das gute Konzernergebnis und die verbesserte Risikoposition zurückzuführen.

(KfW / Viola C. Didier)


Weitere Meldungen


Steuerboard

Emanuel Benning


06.08.2026

Zinslose Darlehen als Schenkungsteuerfalle: Stichtag schlägt spätere Vertragskorrektur

Zinslose Finanzierungen gehören in Familien-, Gesellschafter- und Nachfolgekonstellationen zum Standardrepertoire. Steuerlich werden sie häufig eher als unkomplizierte Liquiditätshilfe denn als eigenständiger Zuwendungsvorgang verstanden.

weiterlesen
Zinslose Darlehen als Schenkungsteuerfalle: Stichtag schlägt spätere Vertragskorrektur

Rechtsboard

Jan Henrich


06.08.2026

Gemeinschaftsbetrieb und Drittelbeteiligung: BGH verneint Arbeitnehmerzurechnung über Unternehmensgrenzen hinweg

Der BGH hat jüngst mit Beschluss vom 23.06.2026 (II ZB 12/25) klargestellt, dass das Bestehen eines Gemeinschaftsbetriebs keine wechselseitige Zurechnung von Arbeitnehmern bei den unternehmensmitbestimmungsrechtlichen Schwellenwerten des § 1 Abs. 1 DrittelbG begründet. Arbeitnehmer sind grds. ausschließlich ihrem jeweiligen Vertragsarbeitgeber zuzurechnen.

weiterlesen
Gemeinschaftsbetrieb und Drittelbeteiligung: BGH verneint Arbeitnehmerzurechnung über Unternehmensgrenzen hinweg

Meldung

©Gehkah/fotolia.com


06.08.2026

BFH schafft Klarheit bei GmbH-Unterbeteiligungen

Unterbeteiligungen an GmbH-Anteilen werden steuerlich ohne gesondertes und einheitliches Feststellungsverfahren behandelt.

weiterlesen
BFH schafft Klarheit bei GmbH-Unterbeteiligungen
DER BETRIEB

Haben wir Ihr Interesse für DER BETRIEB geweckt?

Sichern Sie sich das DER BETRIEB Bundle 
Zeitschrift + Datenbank für Betriebswirtschaft, Steuerrecht, Wirtschaftsrecht, Arbeitsrecht