17.05.2018

Betriebswirtschaft, Meldung

Ergebnisse der Qualitätskontrolle 2017

Beitrag mit Bild

©Robert Kneschke/fotolia.com

Die Qualitätskontrolle dient der Überwachung, ob Regelungen zur Qualitätssicherung geschaffen und eingehalten werden. Die Kommission für Qualitätskontrolle (KfQK) erstellt dazu jährlich einen Tätigkeitsbericht. Ergebnis 2017: Die Maßnahmen im Qualitätskontrollverfahren liegen weiterhin auf niedrigem Niveau.

Ende 2017 waren 3.417 Praxen zur Durchführung von gesetzlichen Abschlussprüfungen befugt (2016: 3.699). In diesen Praxen waren am Jahresende unverändert rund 62 % aller WP/vBP tätig. Dieser Prozentsatz verändert sich seit 2013 nur hinter der Kommastelle. 70 % der Wirtschaftsprüfer und 19 % der vereidigten Buchprüfer sind weiterhin befugt, gesetzliche Abschlussprüfungen durchzuführen.

589 Qualitätskontrollberichte

Die Kommission für Qualitätskontrolle wertete 589 Qualitätskontrollberichte (2016: 402) aus und beschloss bei 44 Praxen (7 %, Vorjahr: 8 %) Auflagen und / oder Sonderprüfungen sowie zwei Löschungen als Abschlussprüfer aus dem Berufsregister. In den übrigen Fällen wurden bestehende Mängel während oder unmittelbar nach den Qualitätskontrollen abgestellt. Der Schwerpunkt der festgestellten Mängel lag wie schon in den Vorjahren im Bereich der Auftragsabwicklung, insbesondere in der Anwendung des risikoorientierten Prüfungsansatzes. In 10 Vorgängen hat die Kommission für Qualitätskontrolle den Vorstand über festgestellte Berufsrechtsverstöße informiert.

(WPK vom 16.05.2018 / Viola C. Didier)


Weitere Meldungen


Meldung

©Dan Race/fotolia.com


12.06.2026

BGH: Schufa-Kosten bleiben beim Gläubiger

Schufa-Kosten vor Klageerhebung sind grundsätzlich kein ersatzfähiger Verzugsschaden des Gläubigers, entschied der BGH.

weiterlesen
BGH: Schufa-Kosten bleiben beim Gläubiger

Meldung

©momius/fotolia.com


12.06.2026

Gesetzentwurf zur Reform des Schiedsverfahrensrechts vorgelegt

Streitbeilegung durch Schiedsgerichte spielt im deutschen Wirtschaftsleben eine wichtige Rolle, deshalb soll das Schiedsverfahrensrecht jetzt modernisiert werden.

weiterlesen
Gesetzentwurf zur Reform des Schiedsverfahrensrechts vorgelegt

Steuerboard

Raphael Baumgartner / Cindy Slominska


11.06.2026

§ 2a Abs. 1 Nr. 2 EStG: Anwendung auf gewerblich geprägte Personengesellschaften – Neue Entwicklung in der Verwaltungspraxis

Die Diskussion um § 2a Abs. 1 Nr. 2 EStG hat in jüngerer Zeit an praktischer Relevanz gewonnen. Hintergrund ist, dass Finanzämter vermehrt die Auffassung vertreten, das Verlustverrechnungsverbot erfasse negative Einkünfte aus Drittstaatenbetriebsstätten auch dann, wenn diese einer gewerblich geprägten Personengesellschaft i.S.d. § 15 Abs. 3 Nr. 2 EStG zuzurechnen sind.

weiterlesen
§ 2a Abs. 1 Nr. 2 EStG: Anwendung auf gewerblich geprägte Personengesellschaften – Neue Entwicklung in der Verwaltungspraxis
DER BETRIEB

Haben wir Ihr Interesse für DER BETRIEB geweckt?

Sichern Sie sich das DER BETRIEB Bundle 
Zeitschrift + Datenbank für Betriebswirtschaft, Steuerrecht, Wirtschaftsrecht, Arbeitsrecht