• Home
  • /
  • Meldungen
  • /
  • Empfehlungen für mehr Investitionen in Deutschland

21.04.2015

Betriebswirtschaft, Meldung

Empfehlungen für mehr Investitionen in Deutschland

Beitrag mit Bild

Der Betrieb

Der Wirtschaftsstandort Deutschland braucht mehr Investitionen. Sie sind der Schlüssel für eine wettbewerbsfähige Volkswirtschaft und dauerhaften Wohlstand. Eine Expertenkommission gibt konkrete Empfehlungen.

Was muss getan werden, um private und öffentliche Investitionen in Deutschland zu stärken? Dieser Frage gingen im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums 21 unterschiedliche Vertreter aus Wissenschaft und Praxis nach. Ihr Vorsitzender ist der Präsident des Deutschen Institutes für Wirtschaftsforschung, Marcel Fratzscher. Aktuell hat die Kommission Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel ihren Abschlussbericht übergeben.

Zehn Punkte für mehr Investitionen

Der Zehn-Punkte-Plan der Kommission zielt darauf ab, die existierenden Investitionsmöglichkeiten der öffentlichen Hand und die Rahmenbedingungen für private Investitionen zu verbessern. Die wichtigsten Maßnahmen sind:

  1. ein „Nationaler Investitionspakt“, der den Spielraum der Städte und Gemeinden für Investitionen um mindestens 15 Milliarden Euro erhöhen soll,
  2. eine „Infrastrukturgesellschaft für Kommunen“, die strukturschwache Städte und Gemeinden beratend unterstützt,
  3. eine öffentliche Infrastrukturgesellschaft für Bundesfernstraßen, die sich überwiegend über Mautgebühren finanziert und selbst Kredite aufnehmen kann,
  4. eine stärkere Selbstbindung des Staates, der sich haushaltsrechtlich verpflichtet, mindestens so viel zu investieren, wie sein Vermögen jährlich an Wert verliert,
  5. eine teilweise Einschränkung des Wettbewerbs auf den Telekommunikationsmärkten und der Netzneutralität, damit mehr Anreize für Investitionen entstehen,
  6. eine langfristige Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Zukunftsfelder Innovation und junge Unternehmen, Energie sowie digitale Infrastruktur.

Die Übergabe des Berichts ist jedoch nicht der Endpunkt der Arbeit der Kommission sein. Den Mitgliedern liegt daran, die Umsetzung ihrer Empfehlungen und anderer Maßnahmen zur Stärkung von Investitionen in Deutschland zu begleiten und noch in dieser Legislaturperiode auszuwerten.

(Bundesregierung / Viola C. Didier)


Weitere Meldungen


Steuerboard

Katrin Dorn


22.02.2024

Vermittlungsausschuss legt Ergebnis zum Wachstumschancengesetz vor – Einigung trotzdem offen

Die Sitzung des Vermittlungsausschusses am 21.02.2024 wurde mit großer Spannung erwartet, nachdem der Bundesrat dem Gesetzesentwurf des Wachstumschancengesetzes Ende 2023 seine Zustimmung nicht erteilt und den Vermittlungsausschuss angerufen hatte.

weiterlesen
Vermittlungsausschuss legt Ergebnis zum Wachstumschancengesetz vor – Einigung trotzdem offen

Meldung

©Marco2811/fotolia.com


22.02.2024

Kündigung eines Schwerbehinderten in der Wartezeit

Der Arbeitgeber ist auch während der Wartezeit des § 1 Abs. 1 KSchG verpflichtet, ein Präventionsverfahren nach § 167 Abs. 1 SGB IX durchzuführen.

weiterlesen
Kündigung eines Schwerbehinderten in der Wartezeit

Meldung

millann/123rf.com


22.02.2024

Kein Betriebsausgabenabzug einer Influencerin für Kleidung

Bei gewöhnlicher Kleidung und Mode-Accessoires ist eine Trennung zwischen privater und betrieblicher Sphäre nicht möglich, weshalb der Betriebsausgabenabzug nicht in Betracht kommt.

weiterlesen
Kein Betriebsausgabenabzug einer Influencerin für Kleidung

Haben wir Ihr Interesse für DER BETRIEB geweckt?

Sichern Sie sich das DER BETRIEB Gratis Paket: 4 Hefte + Datenbank