20.01.2017

Betriebswirtschaft, Meldung

DPR: Tätigkeitsbericht 2016 veröffentlicht

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Eine risikoreiche Bilanzierung erhöht das Risiko einer DPR-Prüfung.

Die Deutsche Prüfstelle für Rechnungslegung e.V. (DPR) hat ihren Tätigkeitsbericht 2016 veröffentlicht. Danach wurden 96 Prüfungen abgeschlossen. Die Fehlerquote lag bei 16 Prozent.

Im Jahr 2016 hat die DPR 96 Prüfungen (Vorjahr: 81) abgeschlossen, davon 87 Stichprobenprüfungen, sieben Anlassprüfungen und zwei Prüfungen, die auf Verlangen der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) durchgeführt wurden. Insgesamt lag die Fehlerquote 2016 mit 16 % auf einem ähnlich niedrigen Niveau wie in den vergangenen drei Jahren. Die normalisierte Fehlerquote, die um Mehrfachzählungen derselben Fehler und Prüfungen mit offenkundig fehlerhafter Rechnungslegung bereinigt ist, beträgt 12 % (Vorjahr: 10 %).

Positiv: Fehlerkorrektur ist die Regel

Ein positives Ergebnis zeigt ebenfalls wieder die Nachschau für das Jahr 2015: Die festgestellten Fehler wurden im nachfolgenden Abschluss fast immer korrigiert. Ferner wurden von der DPR erteilte Hinweise von den Unternehmen in den weitaus meisten Fällen im darauf folgenden Jahr umgesetzt.

Ausblick 2017

Im Fokus der Prüfungssaison 2017 werden neben den gemeinsamen europäischen Prüfungsschwerpunkten als nationale Prüfungsschwerpunkte der Impairment-Test des Sachanlagevermögens und Konsolidierungsaspekte stehen.

(WPK vom 19.01.2017/ Viola C. Didier)


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