• Home
  • /
  • Meldungen
  • /
  • Doppelte Steuerbelastung durch Gemeinsame Körperschaftssteuer-Bemessungsgrundlage?

25.01.2016

Meldung, Steuerrecht

Doppelte Steuerbelastung durch Gemeinsame Körperschaftssteuer-Bemessungsgrundlage?

Beitrag mit Bild

EU-Konsultation zur Gemeinsamen Körperschaftssteuer-Bemessungsgrundlage: Der DStV fordert genaue Abwägung und klare Regelungen.

Mit dem Vorhaben einer Gemeinsamen (Konsolidierten) Körperschaftsteuer-Bemessungsgrundlage (GK(K)B) soll die Erosion der Besteuerungsbasis in Europa durch Ausnutzen unterschiedlicher nationaler Steuergesetze und Gewinnverlagerungen verhindert werden.

Nach Ansicht des Deutschen Steuerberaterverbands (DStV) kann die GK(K)B einen Beitrag zur Bekämpfung der Erosion der Besteuerungsbasis und bei dem Vorgehen gegen Gewinnverlagerungen leisten. Sie greift jedoch in die komplexen Systeme der Staatsfinanzen und der wirtschaftlichen Anreizsysteme ein, weshalb die erforderliche Einstimmigkeit aller Mitgliedsstaaten möglicherweise schwer zu erreichen sein wird.

Positive Effekte für EU-Staaten und Unternehmen sind möglich

Für Unternehmen, welche in mehreren Mitgliedsstaaten Betriebsstätten oder Tochterunternehmen betreiben, könnten sich durch das Vorhaben positive Effekte ergeben. Die Transferpreisdokumentation könnte wesentlich zurückgenommen werden und die Planung und die Berechnung der steuerlichen Bemessungsgrundlage könnten sich vereinfachen. Der DStV warnt jedoch davor, die Unternehmen durch die GK(K)B zusätzlich zu belasten. So gebe es in vielen Staaten regionale Steuern, wie die Gewerbesteuer in Deutschland, für die möglicherweise eine andere Bemessungsgrundlage gilt. Die Einführung der GK(K)B würde in diesen Fällen zu einer Verdopplung der Steuerberechnungen führen.

(DStV vom 18.01.2016/ Viola C. Didier)


Weitere Meldungen


Meldung

©maho/fotolia.com


15.05.2026

Dienstwagen ohne Fahrtenbuch: Pauschale Kürzung bleibt zulässig

Ohne Fahrtenbuch können Fahrten zum eigenen Büro für Selbstständige steuerlich nachteilig werden, zeigt ein aktuelles BFH-Urteil.

weiterlesen
Dienstwagen ohne Fahrtenbuch: Pauschale Kürzung bleibt zulässig

Meldung

©reichdernatur/fotolia.com


15.05.2026

Dienstreise mit Privat-Pkw: BFH bremst Werbungskostenabzug aus

Das Urteil zeigt, dass berufliche Fahrten allein noch keinen Werbungskostenabzug garantieren. Entscheidend ist auch, warum bestimmte Kosten entstehen.

weiterlesen
Dienstreise mit Privat-Pkw: BFH bremst Werbungskostenabzug aus

Steuerboard

Lisa Fiedler


14.05.2026

Volatilität von Kryptowerten – steuerliche Chancen und Fallstricke im Rahmen der Vermögensnachfolge

Kryptowerte wie Bitcoin haben sich in den vergangenen Jahren von einem spekulativen Nischenphänomen zu einem ernstzunehmenden Bestandteil privater Vermögen entwickelt.

weiterlesen
Volatilität von Kryptowerten – steuerliche Chancen und Fallstricke im Rahmen der Vermögensnachfolge
DER BETRIEB

Haben wir Ihr Interesse für DER BETRIEB geweckt?

Sichern Sie sich das DER BETRIEB Bundle 
Zeitschrift + Datenbank für Betriebswirtschaft, Steuerrecht, Wirtschaftsrecht, Arbeitsrecht