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21.07.2026

Betriebswirtschaft, Meldung

Digitale IFRS-Berichte: IASB legt Änderungen vor

Die IFRS Accounting Taxonomy 2025 soll an neue und geänderte Rechnungslegungsstandards angepasst werden. IFRS-Informationen werden damit künftig auch digital einheitlich und vergleichbar.

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© Coloures-pic/fotolia.com

Das International Accounting Standards Board (IASB) hat einen Entwurf zur Aktualisierung der IFRS Accounting Taxonomy 2025 veröffentlicht. Ziel ist es, die digitale Finanzberichterstattung an neue und geänderte Rechnungslegungsstandards anzupassen.

Drei IFRS-Neuerungen im Fokus

Die Aktualisierung enthält vorgeschlagene Änderungen an der IFRS-Rechnungslegungstaxonomie. Sie sollen die digitale Finanzberichterstattung unterstützen, die nach den folgenden neuen und geänderten IFRS-Rechnungslegungsstandards erstellt wurden:

  • IFRS 20 „Regulatorische Vermögenswerte und regulatorische Schulden“, veröffentlicht im Mai 2026;
  • „Umrechnung in eine hyperinflationäre Darstellungswährung“, eine im November 2025 veröffentlichte Änderung an IAS 21 „Auswirkungen von Wechselkursänderungen“; sowie
  • Änderungen an IFRS 19 „Tochterunternehmen ohne öffentliche Rechenschaftspflicht: Angaben“, veröffentlicht im August 2025.

Fazit

Betroffene Unternehmen sollten nicht nur ihre Bilanzierung, sondern auch ihre Prozesse zur digitalen Kennzeichnung von Abschlussinformationen überprüfen. Insbesondere die eingesetzten Reporting- und Tagging-Systeme könnten angepasst werden müssen.

Das IASB ruft Unternehmen, Anwender und weitere Interessengruppen dazu auf, den Entwurf zu kommentieren. Die Rückmeldungen sollen in die endgültige Überarbeitung der IFRS Accounting Taxonomy 2025 einfließen.


IASB vom 15.07.2026 / RES JURA Redaktionsbüro (vcd)

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