27.04.2016

Betriebswirtschaft, Meldung

Deutscher M&A-Markt bleibt in Bewegung

Deutscher M&A-Markt bleibt in Bewegung

Der ZEW-Index berechnet sich aus der Anzahl der in Deutschland monatlich abgeschlossenen Mergers and Acquisitions -Transaktionen. In diesem Index werden ausschließlich Fusionen und Übernahmen von und mit deutschen Unternehmen berücksichtigt.

Das Geschäft mit Übernahmen von und Fusionen mit deutschen Unternehmen läuft gut, wie aus dem aktuellen ZEW-ZEPHYR M&A-Index hervorgeht.

Der Indexwert lag im Januar bei 123 Punkten, was einen rasanten Start in das Jahr 2016 bedeutet. Zugleich waren mit 96 Transaktionen im Januar 2016 so viele Fusionen und Übernahmen (Mergers & Acquisitions, M&A) zu verbuchen wie seit Januar 2013 nicht mehr. Zu diesem Ergebnis kommen Untersuchungen des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) auf Basis der Zephyr-Datenbank von Bureau van Dijk (BvD).

Weitere Aussichten sind positiv

Die aktuelle Merger-Welle, die im April 2011 begann und seitdem nur den Weg nach oben kennt, hatte zuletzt zwar einen kleinen Dämpfer bekommen, geht nun jedoch ebenfalls wieder leicht nach oben. Dies zeigt sich im gleitenden Zwölf-Monatsdurchschnitt des ZEW-ZEPHYR M&A-Index. Der Zwölf-Monatsdurchschnitt hatte im Oktober 2014 mit 92 Indexpunkten seinen vorläufigen Höhepunkt und fiel seitdem bis Oktober 2015 wieder leicht ab auf 83,4 Punkte. Im Januar 2016 konnte der gleitende Zwölf-Monatsdurchschnitt aber kurzfristig wieder die 90 Indexpunktemarke überspringen und steht gegenwärtig bei 89,4 Indexpunkten (März 2016). Auch die weiteren Aussichten sind positiv, denn die Anzahl der Ankündigungen neuer Fusionen und Übernahmen ist weiterhin hoch.


ZEW vom 25.04.2016/ Viola C. Didier

Weitere Meldungen


Andreas Gesell
Andreas Gesell


28.09.2023

Organschaft: Heilung wider Willen? – Zur steuerlichen Anerkennung „fehlerhafter“ Ergebnisabführungsverträge

Der BFH (Urteil vom 03.05.2023 – I R 7/20, DB 2023 S. 1835) hatte sich kürzlich mit der Frage zu beschäftigen, ob eine Heilung eines fehlerhaften Ergebnisabführungsvertrages (EAV) in den Streitjahren ipso iure oder abhängig vom kundgetanen Willen des Steuerpflichtigen eintritt.

Organschaft: Heilung wider Willen? – Zur steuerlichen Anerkennung „fehlerhafter“ Ergebnisabführungsverträge

Haben wir Ihr Interesse für DER BETRIEB geweckt?

Sichern Sie sich das DER BETRIEB Gratis Paket: 4 Hefte + Datenbank + App