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15.03.2016

Betriebswirtschaft, Meldung

Deutscher ITK-Markt knackt 160-Milliarden-Marke

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Der Wachstumskurs des deutschen ITK-Markts

Im laufenden Jahr wird der deutsche Markt für Informationstechnologie, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik erstmals die Marke von 160 Milliarden Euro knacken.

Die Umsätze der ITK-Branche wachsen um 1,7 Prozent verglichen zum Vorjahr auf 160,2 Milliarden Euro. Diese Prognose veröffentlichte der Digitalverband Bitkom. „Treiber des erfreulichen Wachstums ist das Softwaregeschäft, das um mehr als sechs Prozent zulegen kann. Die Softwarehäuser profitieren davon, dass derzeit die gesamte Wirtschaft auf digitale Geschäftsmodelle umstellt“, erklärt Bitkom-Präsident Thorsten Dirks.

Unternehmen schaffen 20.000 neue Arbeitsplätze

Entsprechend positiv ist die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt. Nachdem 2015 bereits 23.000 neue Arbeitsplätze in den ITK-Unternehmen geschaffen wurden, werden der Prognose zufolge in diesem Jahr erneut 20.000 zusätzliche Jobs entstehen. „Mit 1,022 Millionen Beschäftigten festigt die Bitkom-Branche ihre Position als zweitgrößter industrieller Arbeitgeber, nur knapp hinter dem Maschinenbau, aber deutlich vor anderen Leitbranchen wie der Automobilindustrie oder der chemischen Industrie“, so Dirks.

Softwarebereich wächst am stärksten

Die Informationstechnologie wird der Prognose zufolge 2016 um 3 Prozent auf 83,5 Milliarden Euro zulegen. Dabei gewinnt der Softwarebereich mit einem Plus von 6,2 Prozent auf 21,5 Milliarden Euro am stärksten. Das Geschäft mit IT-Dienstleistungen, zu dem auch das Projektgeschäft und die IT-Beratung gehören, wächst um 2,7 Prozent auf 38,2 Milliarden Euro. Die Umsätze mit IT-Hardware steigen leicht um 0,8 Prozent auf 23,8 Milliarden Euro. Für die Telekommunikation erwartet Bitkom ein minimales Plus von 0,2 Prozent auf 67 Milliarden Euro. Am stärksten wachsen in diesem Segment die Umsätze mit Infrastruktursystemen, die um 2,9 Prozent auf 6,7 Milliarden Euro steigen. An dieser Stelle spiegeln sich die Milliarden-Investitionen der Netzbetreiber in den Breitbandausbau wider.

Festnetz- und Mobildienste bleiben stabil

Schwächer entwickelt sich das Geschäft mit TK-Endgeräten, das um 0,2 Prozent auf 11 Milliarden Euro zurückgeht. Der Umsatz mit Smartphones wächst nach dem Rekordjahr 2015 erneut um 0,7 Prozent auf 10,4 Milliarden Euro. Die Umsätze mit Festnetz- und Mobildiensten bleiben nach Jahren des Umsatzrückgangs 2016 voraussichtlich stabil bei 49,3 Milliarden Euro. In der Unterhaltungselektronik wird der Prognose zufolge der langjährige Abwärtstrend gestoppt. Die Umsätze steigen auch dank der Sport-Großereignisse Fußball-Europameisterschaft und Olympia leicht um 0,2 Prozent auf 9,6 Milliarden Euro.

(Bitkom vom 10.03.2016 / Viola C. Didier)


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