19.11.2019

Arbeitsrecht, Meldung

Beitrag zur Arbeitslosenversicherung sinkt

Beitrag mit Bild

©animaflora/fotolia.com

Die Bundesregierung entlastet erneut Arbeitgeber und Beschäftigte. Zum 01.01.2020 sinkt der Beitrag zur Arbeitslosenversicherung auf 2,4 %. Das hat das Bundeskabinett beschlossen.

Die hohen Rücklagen der Bundesagentur für Arbeit machen es möglich: Die Beiträge zur Arbeitslosenversicherung sinken ab dem 01.01.2020 erneut um 0,1 Punkte auf dann 2,4 %. Die Regelung gilt befristet bis zum 31.12.2022.

Lohnkosten für Unternehmen sinken

Die Bundesregierung entlastet Arbeitgeber und Beschäftigte so insgesamt um jeweils rund 600 Millionen Euro pro Jahr. Damit sinken einerseits die Lohnkosten für die Unternehmen und andererseits bleibt den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern mehr Netto vom Brutto.

Mit der Senkung des Beitragssatzes leistet die Bundesregierung auch einen Beitrag zur Stabilisierung der konjunkturellen Entwicklung.

Arbeitslosenversicherung weiterhin im Sinkflug

Seit dem Jahr 2005 hat sich der Beitrag zur Arbeitslosenversicherung mehr als halbiert. Zum 01.01.2019 war der Beitrag zuletzt gesunken – von 3 auf 2,5 %.

(Bundesregierung, PM vom 18.11.2019 / Viola C. Didier, RES JURA Redaktionsbüro)

Unsere Empfehlung für tiefergehende Recherchen zum Thema Arbeitsrecht:
Owlit-Modul „Stotax Personal (Stollfuß Medien)“


Weitere Meldungen


Rechtsboard

Cora Sprengart


18.06.2024

Zulässige Gruppenbildung und Stichtagsregelung im Sozialplan

Mit seinem Urteil vom 30.01.2024 (1 AZR 62/23, DB 2024 S. 1351) gibt das BAG wichtige Hinweise für die Gestaltungs- und Beurteilungsspielräume der Betriebsparteien bei der Gruppenbildung und Formulierung von Stichtagsregelungen bei Sozialplänen.

weiterlesen
Zulässige Gruppenbildung und Stichtagsregelung im Sozialplan

Meldung

© sakkmesterke/fotolia.com


18.06.2024

Rechtsanwaltsgebühren werden erhöht

Die Rechtsanwaltsgebühren sind seit Anfang 2021 nicht mehr erhöht worden. Deshalb werden die gesetzlichen Honorarsätze nun angepasst.

weiterlesen
Rechtsanwaltsgebühren werden erhöht

Meldung

©stadtratte /fotolia.com


18.06.2024

Zum Nachweis der Bekanntgabe bei Rechtsnachfolge

Bei Bestreiten des Zugangs eines Steuerbescheids an den Rechtsvorgänger sind keine übermäßig hohen Anforderungen an die darzulegenden Zweifel des Rechtsnachfolgers zu stellen.

weiterlesen
Zum Nachweis der Bekanntgabe bei Rechtsnachfolge

Haben wir Ihr Interesse für DER BETRIEB geweckt?

Sichern Sie sich das DER BETRIEB Gratis Paket: 4 Hefte + Datenbank