• Home
  • /
  • Meldungen
  • /
  • Auswirkungen des DCGK auf die Abschlussprüfung

14.08.2017

Auswirkungen des DCGK auf die Abschlussprüfung

Auswirkungen des DCGK auf die Abschlussprüfung

© Aaron Amat / fotolia.com

Das IDW hat den IDW Prüfungsstandard: Auswirkungen des Deutschen Corporate Governance Kodex auf die Abschlussprüfung (IDW PS 345) aktualisiert.

Anlass zur Aktualisierung des IDW PS 345 waren die Änderungen des Deutschen Corporate Governance Kodex, der in seiner neuen Fassung am 24.04.2017 bekannt gemacht wurde. Somit wurde Anhang 1 des Prüfungsstandards aktualisiert, der eine Übersicht über die Einzelregelungen des DCGK enthält. Bei dieser Gelegenheit wurden auch redaktionelle Anpassungen vorgenommen sowie Tz. 22 des IDW PS 345 aufgrund der Vorgaben im IDW EPS 350 n.F., Tz. 13 ff. zur Beurteilung der Prüfungspflicht von lageberichtsfremden Angaben überarbeitet.

Redaktionelle Korrekturen und Klarstellungen

Außerdem sind die Hinweise zur Erfüllung der Anforderungen an die Erklärung zur Unabhängigkeit nach Artikel 6 Abs. 2 Buchst. a EU-VO in der „Formulierungshilfe für eine Unabhängigkeitserklärung nach Nummer 7.2.1 des DCGK“ in Anhang 2 des IDW PS 345 angepasst worden. Ein abschließender Absatz stellt klar, dass die Abgabe der Unabhängigkeitserklärung nach Ziffer 7.2.1 des DCGK auch der Erklärung über die Unabhängigkeit nach Artikel 6 Abs. 2 Buchst. a EU-VO dienen kann. Dabei ist zu beachten, dass die Erklärung über die Unabhängigkeit nach Artikel 6 Abs. 2 Buchst. a EU-VO in den Prüfungsbericht aufzunehmen ist. IDW PS 345 wird in Heft 9/2017 der IDW Life veröffentlicht werden.

(IDW vom 11.08.2017/ Viola C. Didier)


Weitere Meldungen


Handel, Hafen, Export, Cargo, Import
© johas/fotolia.com


05.12.2022

Tonnagesteuer vor dem BVerfG

Das FG Hamburg ist davon überzeugt, dass die Rückwirkung der sog. Tonnagesteuer gegen Art. 20. Abs. 3 GG verstößt und deshalb verfassungswidrig ist.

Tonnagesteuer vor dem BVerfG
Michael Fuhlrott
Michael Fuhlrott


05.12.2022

Arbeitszeit ist tatsächlich zu erfassen – bloßes Bereitstellen eines Systems reicht nicht

Die Gründe zur vielbeachteten „Zeiterfassungsentscheidung“ des Bundesarbeitsgerichts aus September 2022 liegen vor. Das höchste deutsche Arbeitsgericht verpflichtet Unternehmen zur tatsächlichen Erfassung der Arbeitszeit. Vorgaben, mittels welchen Systems dies zu erfolgen hat, enthält die Entscheidung aber nicht.

Arbeitszeit ist tatsächlich zu erfassen – bloßes Bereitstellen eines Systems reicht nicht
Der Betrieb

Haben wir Ihr Interesse für DER BETRIEB geweckt?

Sichern Sie sich das DER BETRIEB Gratis Paket: 4 Hefte + Datenbank + App