10.07.2024

Arbeitsrecht, Meldung

11 % der Firmen bieten eine Vier-Tage-Woche

Eine aktuelle Randstad-ifo-Personalleiter-Befragung zeigt, dass rund 11 % der deutschen Unternehmen bereits eine Vier-Tage-Woche anbieten.

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Die jüngste Randstad-ifo-Personalleiter-Befragung befasst sich mit dem Phänomen der Vier-Tage-Woche und deren Varianten. „51 % der Mitarbeitenden mit einer Vier-Tage-Woche verzichten auf einen Teil des Gehaltes, um nur vier Tage in der Woche arbeiten zu müssen“, sagt ifo-Forscherin Daria Schaller. 39 % verteilen ihre Vollzeitstelle auf vier statt fünf Arbeitstage. Und nur 10 % können ihre Arbeitszeit bei vollem Lohn verringern.

Zusätzlich zu den 11 % planen nur weitere 2 % der Firmen, die Vier-Tage-Woche künftig anzubieten. Immerhin 19 % diskutieren derzeit darüber. Für 30 % der Firmen ist sie schlicht nicht möglich. Und für 38 % der Unternehmen ist sie kein Thema.

Weitere Ergebnisse der Befragung

„Viele Personaler erwarten durch eine verkürzte Arbeitszeit einen größeren Bedarf an Beschäftigten“, sagt Schaller weiter. Das sagen 59 %, wenn es um eine Vier-Tage-Woche bei vollem Lohnausgleich geht. Einen zusätzlichen organisatorischen Aufwand, um die Vier-Tage-Woche im Betrieb zu etablieren, sehen 52 % als ein Hindernis. Einkommensverluste für die gesamte Wirtschaft befürchten 40 %. Allgemein keine positiven Effekte erwarten 37 %. Auf eine stärkere Bindung ihrer Mitarbeitenden hoffen 35 % und auf eine höhere Motivation der Mitarbeitenden 32 % der Personalleiter.


ifo Institut vom 05.07.2024 / RES JURA Redaktionsbüro

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