• Home
  • /
  • Meldungen
  • /
  • ifo Wirtschaftsklima für den Euroraum trübt sich weiter ein

05.02.2016

Betriebswirtschaft, Meldung

ifo Wirtschaftsklima für den Euroraum trübt sich weiter ein

Beitrag mit Bild

Der Betrieb

Der ifo Index für die Wirtschaft im Euroraum hat im ersten Quartal 2016 um weitere drei Indexpunkte nachgegeben. Er fiel auf 118,9 Punkte, liegt damit aber weiterhin deutlich über seinem langfristigen Durchschnitt.

Die Beurteilung der aktuellen wirtschaftlichen Lage war etwas weniger günstig als im Vorquartal. Auch die positiven Erwartungen trübten sich leicht ein. Die Erholung im Euroraum wird sich nur verlangsamt fortsetzen. In Griechenland und Finnland wurde die aktuelle Lage am negativsten beurteilt. Aber auch in Frankreich, Italien und Zypern bleibt die derzeitige Situation angespannt. In Spanien, Portugal und Österreich stellte sich die Lage nur wenig besser dar; allerdings waren für Österreich die Einschätzungen deutlich weniger negativ als im Vorquartal. Die kräftigste Erholung fand in Irland statt: die aktuelle Situation beurteilten die befragten Experten mittlerweile als sehr gut.

Prognose bleibt positiv – Dollaraufwertung kommt

In Deutschland gilt die Wirtschaftslage als gut, wenn auch die Urteile im Vergleich zum Vorquartal etwas weniger günstig ausfielen. In allen anderen Euroländern berichteten die WES-Experten von einer zufriedenstellenden wirtschaftlichen Situation. Die wirtschaftlichen Aussichten für das kommende halbe Jahr bleiben nahezu überall positiv. In Österreich, Frankreich, den Niederlanden, Estland und Lettland hellten sich die Erwartungen auf. Lediglich für Griechenland, Portugal und Spanien sind die WES-Experten leicht pessimistisch. Für 2016 rechnen die Experten mit einem Anstieg der durchschnittlichen Inflationsrate auf 1,0 Prozent im Euroraum. Mittelfristig (2021) liegen die Inflationserwartungen im Schnitt unverändert bei 1,9 Prozent. Auch wenn der US-Dollar gegenüber dem Euro weiterhin als leicht überbewertet angesehen wird, ist nach Ansicht der WES-Experten in den nächsten sechs Monaten mit einer weiteren Dollaraufwertung zu rechnen.

(ifo Institut, PM vom 04.02.2016/ Viola C. Didier)


Weitere Meldungen


Meldung

©ChristArt/fotolia.com


22.05.2026

Kirchenzugehörigkeit als Einstellungsvoraussetzung

Kirchliche Arbeitgeber dürfen Kirchenzugehörigkeit verlangen, wenn sie für die konkrete Tätigkeit erforderlich ist, entschied das BAG.

weiterlesen
Kirchenzugehörigkeit als Einstellungsvoraussetzung

Meldung

© Finanzfoto / fotolia.com


22.05.2026

Anwaltskosten bei Erbstreit können die Erbschaftsteuer mindern

Anwaltskosten, die unmittelbar der Auflösung einer Erbengemeinschaft und der Verteilung des Nachlasses dienen, können bei der Erbschaftsteuer abgezogen werden.

weiterlesen
Anwaltskosten bei Erbstreit können die Erbschaftsteuer mindern

Meldung

©estations/fotolia.com


21.05.2026

E-Auto-Förderprogramm erfolgreich angelaufen

Die Bundesregierung fördert seit Mai 2026 den Kauf oder das Leasing neuer E-Autos mit bis zu 6.000 €, abhängig von Fahrzeugart, Einkommen und Kinderzahl.

weiterlesen
E-Auto-Förderprogramm erfolgreich angelaufen
DER BETRIEB

Haben wir Ihr Interesse für DER BETRIEB geweckt?

Sichern Sie sich das DER BETRIEB Bundle 
Zeitschrift + Datenbank für Betriebswirtschaft, Steuerrecht, Wirtschaftsrecht, Arbeitsrecht