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07.07.2025

Arbeitsrecht, Meldung

Wie Benefits zur Geheimwaffe im War for Talent werden

Die neue Benefits-Trends-Studie 2025 von wtw zeigt: Arbeitgeber in Deutschland stehen unter Zugzwang, ihre Zusatzleistungen strategisch zu optimieren. Trotz begrenzter Budgets erwarten Mitarbeitende attraktive Angebote. Ein Balanceakt, der mit digitalen Lösungen und einer gezielten Neuausrichtung gelingen soll.

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Laut der aktuellen Benefits-Trends-Studie 2025 sehen 63 % der befragten Unternehmen den finanziellen Druck und den Wettbewerb um Talente als die größten Einflussfaktoren für ihre Benefits-Strategie. Die Herausforderung: Mit begrenzten Mitteln maximale Wirkung erzielen und dabei steigenden Erwartungen gerecht werden.

Bestehende Ressourcen im Fokus

Statt teure neue Leistungen einzuführen, planen 54 % der Arbeitgeber eine Umverteilung ihrer Budgets. 58 % wollen Anbieter mit besserem Preis-Leistungs-Verhältnis nutzen. Ein Drittel der Unternehmen möchte mit Benefits gezielt ihre Unternehmenskultur stärken. 61 % der Unternehmen planen, ihren Mitarbeitenden mehr Wahlmöglichkeiten zu bieten. Besonders im Trend liegt der Einsatz digitaler Navigationshilfen und „Nudges“ (71 %), um die Nutzung der Benefits zu fördern. Das Ziel: der subjektive Nutzen soll steigen, ohne das Budget zu sprengen.

Fokus auf Gesundheit und finanzielles Wohlergehen

Psychische Gesundheit steht bei 45 % der Arbeitgeber ganz oben auf der Agenda, gefolgt von Altersvorsorge- und Gesundheitsleistungen (je 36 %). Maßnahmen zur finanziellen Resilienz gewinnen deutlich an Bedeutung.

Datenbasierte Steuerung gewinnt an Relevanz

62 % der Unternehmen setzen auf technologische Lösungen und Automatisierung in der Benefits-Administration. Kostenprognosen, Risikoanalysen und Weiterbildungen für Benefits-Teams (37 %) sollen helfen, Angebote zielgerichteter und effizienter zu gestalten.

Die Studie verdeutlicht den Wandel in der Arbeitswelt: Benefits sind längst mehr als freiwillige Zusatzleistungen; sie sind strategisches Instrument zur Mitarbeiterbindung und Positionierung im Arbeitsmarkt.


wtw vom 04.07.2025 / RES JURA Redaktionsbüro (vcd)

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